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11'09''01 - September 11

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11'09''01 - September 11
Ernest Borgnine (R.: Sean Penn)
Großbritannien / Frankreich 2002 - Regie: Samira Makhmalbaf, Claude Lelouch, Youssef Chahine, Danis Tanovic, Idrissa Ouedraogo, Ken Loach, Alejandro González Iñárritu, Amos Gitaï, Mira Nair, Sean Penn - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 130 min. - Start: 28.11.2002
Beschreibung

11 Regisseure und Regisseurinnen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. 11 Visionen der tragischen Ereignisse, die am 11. September 2001 in New York City stattfanden. 11 Blickwinkel, die dem individuellen Gewissen verpflichtet sind.

Völlige Freiheit im Ausdruck

Der 11. September 2001 war ein Ereignis, das vorzustellen wir uns nie gewagt hätten. In Echtzeit drangen die Bilder von der Katastrophe in all ihrer Gewalt in unsere Wohnungen. Mit einem Schlag wurde Trauer universell. Wie konnte man kein Mitgefühl empfinden, wenn das Fernsehen das Leiden jener, die dem Tod ins Auge sahen, gleichzeitig in alle Winkel der Welt ausstrahlte?

Um das weltumspannende Echo auf dieses Ereignis auf andere Art als durch diese entsetzlichen Bilder festzuhalten, wurde mir sehr bald klar, dass wir die Pflicht der Reflexion hatten. Diese Reflexion sollte nicht der Gegenwart verhaftet sein, sondern sich ausdrücklich der Zukunft zuwenden. Sie sollte in allen Ländern und Regionen verstanden und mitempfunden werden können. Eine Reflexion, die diese Bilder mit anderen Bildern beantwortete.

So bat ich elf bekannte Regisseure und Regisseurinnen um einen Beitrag - einen Blick auf ihre eigene Kultur, ihre eigene Erinnerung, ihre eigenen Geschichten und ihre eigene Sprache. Die Vorgabe lautete: "Ein Film, der 11 Minuten, 9 Sekunden und 1 Bild 11'09''01 dauert und sich um die Ereignisse des 11. September und ihrer Folgen dreht."

Die Regisseure und Regisseurinnen erfassten das Thema und brachten ihre Sicht der Ereignisse zum Ausdruck, geleitet von den Sorgen und Anliegen ihres eigenen Landes und ihrer eigenen Geschichte. Der Film bringt unterschiedliche Prioritäten und Engagements zum Ausdruck. Jede Meinung ist frei und in völliger Gleichberechtigung zum Ausdruck gebracht.

Diesem filmischen Mosaik liegt kein Konsens zugrunde. Zwangsläufig ist es voller Kontraste, so dass es möglicherweise Gefahr läuft, vom künstlerischen und ethischen Standard abzuweichen, dem sich jeder Regisseur verpflichtet fühlt.

Alain Brigand, Künstlerischer Produzent
Foto: Biennale, Text: Movienet

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