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Irreversibel

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Irreversibel Tuvok 18.4.04 20:17

Irreversible

Zeit ist was schlimmes. Die Kamera fährt hin und her, und haltet bei einem Mann in einem Raum, der seinem Freund beichtet, das er mit seiner Tochter geschlafen hat, und deswegen im Knast gelandet ist. Die Kamera als ständiger Begleiter vollführt wahre Luftsprünge durch den Raum, und versucht die teuflischen Gedanken eines Mannes rechtzufertigen der für seine Tat eine Erklärung versucht zu bieten. In der Zwischenzeit wird vom Lokal Rectum ein Mann abgeführt. Polizei, Rettung, eine große Versammlung in dem kleinen Pariser Vorort.

Die Kamera, sie dreht und wendet sich das dem Zuseher schwindlig wird, und wie im Stil von „Memento“, wird von Ende begonnen an den Anfang geführt, diese schreckliche Geschichte erzählt, die erklärt wieso ein junger Mann ein Blutbad begann. Anfangs sieht man sehr lang MARCUS seinen Freund suchen. LA TENIA. Auch ein Schwuler, oder nur ein anderer von den Kranken zwielichtigen Typen? Die Kamera schwenkt hin und her, die Farben sind rötlich, alles im Rotlichtmilieu, alles so grauslich, ernst und düster, einfach langweilig düster wie hier verfahren wird. Schlägereien die man nicht genau sieht, nur hie und da hört man was knacksen, und eine wackelige Kamera entscheiden für die nächsten Minuten, die vor dem war, als MARCUS abgeführt wurde.

MARCUS sucht LA TENIA, Perverse, Schwule, Sadisten, Masochisten, Fickende Männer, gestörte, rötliche Farben, Schlägereien, und dann das Blutbad. MARCUS dreht durch. MARCUS der fast vergewaltigt wurde, als er in der Bar zusammengeschlagen wurde. Ihm wurde der komplette Arm gebrochen. Ein anderer sprang ein, hat mit einem Feuerlöscher diesen erschlagen, sein Gesicht nur mehr ein Trümmerfeld. Rohe Gewalt ist etwas das in dem Film so alltäglich ist, wie das spielen mit Puppen. Wie lange kann man auf ein Gesicht einschlagen bis es nur mehr Brei ist? Ca. 40 x. Das zeigt der Mann der MARCUS rettet.

Die Musik in dem Film besteht aus vielen Beats einer Elektronik Band. Kurz zuvor, sucht MARCUS das Lokal Rectum. Fast keiner kennt es. MARCUS und seine 3 Freunde suchen im Hurenmillieu kurz zuvor, einen GUILLAUME den aber keiner so richtig kennt, oder verraten will. Bis sie einen Transsexuellen finden.

Wer hat ALEX ( Monica Belluci ) vergewaltigt? Die Spur führt ins Rectum. MARCUS hat gerade erfahren das seine Freundin, Ex Freundin ALEX vergewaltigt wurde. Die Polizei tröstet ihn das man den Täter finden würde, und ihm ein gutes Leben im Gefängnis bieten würde. MARCUS will Rache, er geht auf eigene Faust los.

Ein Homosexueller, eine Passage, U Bahnen, in der Nacht, alles ist dunkel. ALEX ist alleine bis der Schwule über sie herfällt, sie testen will, sie vergewaltigt. Ganze 9 Minuten lange ist das im Film zu sehen. Die Erklärung für diesen schrecklichen Analsex? Man kann angeblich so die Gewalt besser erkennen, und sich so besser in die Rolle des Opfers einfühlen. Der Regisseur Gaspar Noé erklärt, das hier die Gewalt fassbarer werde als sonst. Reiner Selbstzweck, für abartige perverse Gelüste, das ist es was der Film erfüllt. Die Kamera, mit der Hand geführt schwenkt nicht mehr so stark. Wieso Monica mitspielt? Ich weiß es nicht, wieso 9 Minuten? Ich habe alle 2 Minuten auf die Uhr geblickt und meine Freundin angeblickt, wann diese endlich aufsteht und den Scheißfilm verlässt. Zum Schluss sagt sie, sie hat sich das gleiche gedacht.

Auf einer Partie trifft MARCUS auf seine Ex Freundin ALEX, mit der er sich halbwegs gut versteht. Sie sieht blenden aus, geht alleine nach Hause. Geredet wird über Sex.

Wieder ein bisschen vorher, ALEX ist schwanger sie hatte Sex mit Ihrem Ex Freund. Die Moral von der ganzen Geschichte, der Sinn, die Handlung, ich weiß es nicht, ich weiß nur das es ein abartiger nicht verständnisvoller Film ist über Abgründe des Menschen, eine verkehrte Geschichte die wenig Sinn macht und das ganze ist noch dazu ein Dreck, langweilig, dämlich und einfach nur blöde. Das ganze ist so ein richtiger Kunstfilm, er wird verkehrt erzählt, er ist verstörend, er hat sehr viel Staub aufgewirbelt in Cannes, 2002, und im großen und ganzen ist der Film Dreck, mittelmäßig gespielt, schnell erzählt, und einfach nichts wert.

10 von 100

Tuvok 18.4.04 20:17

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