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Severance

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Severance
Danny Dyer (m.) als Steve
Großbritannien 2006 - Regie: Christopher Smith - Darsteller: Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInernney, Toby Stephens, Andy Nyman, Claudie Blakley, Babou Ceesay, David Gilliam, Matthew Baker - FSK: keine Jugendfreigabe - Länge: 92 min. - Start: 30.11.2006
Beschreibung

Für den Betriebsausflug ihrer europäischen Verkaufsabteilung hat sich der internationale Rüstungskonzern Palisade Defence einen besonderen Leckerbissen ausgedacht: ein Wochenende im Ostblock! Mitten im Wald, fernab der Büroroutine soll der dreitägige Aufenthalt in einer neu akquirierten, gemütlich-luxuriösen Firmenimmobilie für frischen Teamgeist sorgen.

Während die männlichen Kollegen im Vorfeld schon mal per Internet die lokalen Callgirl-Inserate durchforsten und illegale Substanzen im Koffer bunkern, stellen sich die zwei Frauen im Team, Blondine Maggie und Jungfer Jill, auf 72 Stunden gepflegter Langeweile und lästiger Anmache ein.

Doch es kommt weitaus schlimmer. Erst einmal vor Ort hat Abteilungsleiter Richard alle Hände voll zu tun, seine sechsköpfige Truppe vor der Meuterei zu bewahren: Das Anwesen entpuppt sich als verkommener, sozialistischer Gründerbau ohne Vorräte und ohne Handy-Empfang, und abgesehen von Streber-Nerd Gordon (von Natur aus leicht zufrieden zu stellen) und Computer-As Steve (dank verschlucktem Giftpilz mit imaginären Bären beschäftigt) verhagelt es allen ziemlich die Laune.

Und selbst das ist noch zu toppen! Am Ende der ersten albtraumzermürbten Nacht in diesem endzeitigen Wurmloch hat es Playboy Harris nicht nur geschafft, die Kollegen davon zu überzeugen, in einem ehemaligen Quartier degenerierter, aber hoch qualifizierter Kriegssöldner zu hausen, in deren Keller sich einst die grausigsten Ereignisse abgespielt haben – nein, diese hundsgemeinen Schlächter sind immer noch da, verdammt real und reichlich sauer, Wald und Heim plötzlich mit irgendwelchen zugereisten Touristenärschen teilen zu müssen …

Vorhang auf für das abgründigste, bluttriefendste, in schönster Eintracht Magen- und Lachmuskeln attackierende Splatterfest des Jahres. Hier treffen Schreibtischhelden, die Waffen erfinden, auf echte Kerle, die Waffen mit Leib und ohne Seele benutzen. Hier wird ein Panik erfülltes Trüppchen Middleclass-Engländer mit diebischem Spaß erbarmungslos durch das bis in die letzte Wurzel verminte Unterholz getrieben. Hier schnappt die Fußangel um manch unglückliches Bein einmal… zweimal… dreimal – ach was soll’s, wo es gerade so schön ist, eben fünfmal – zu. Eine britische Nonstop-Gedärm- und Lachsalve in der Tradition von SHAUN OF THE DEAD – zwar weniger romantisch, aber dafür mit mehr Pfeffer in der Hose.
Text & Foto: Splendid

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