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Vincent Lindon, Firat Ayverdi
Frankreich 2009 - Regie: Philippe Lioret - Darsteller: Vincent Lindon, Firat Ayverdi, Audrey Dana, Derya Ayverdi, Thierry Godard, Selim Akgül, Firat Celik, Murat Subasi, Olivier Rabourdin, Yannick Renier, Mouafaq Rushdie - FSK: ab 12 - Länge: 109 min. - Start: 4.2.2010
Beschreibung

Seit über drei Monaten ist der kurdische Teenager Bilal (Firat Ayverdi) schon auf der Flucht. Zu Fuß schaffte es der 17-jährige auf abenteurlichen Wegen vom Irak durch ganz Europa bis an den Ärmelkanal. Er hat sein Land verlassen, nachdem seine Freundin Mîna (Thierry Godard) kurz zuvor nach England emigriert ist, um sie wiederzusehen und um in England eine Fußballkarriere zu starten. Doch an der Nordküste Frankreichs nimmt seine Reise ein abruptes Ende. Hier geht es für ihn nicht weiter. Bilal und seine Freundin trennt nun, mitten in der kalten Jahreszeit, der von starkem Nordwestwind aufgewühlte Ärmelkanal.

Bilal ist in Calais gestrandet. 34 Kilometer liegen zwischen ihm und der nächstgelegenen englischen Stadt. Doch dass der Ärmelkanal, mit 500 Schiffen am Tag eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt, auch ohne Kapitänspatent zu überwinden ist, haben kühne Kanalschwimmer seit dem Jahre 1875 immer wieder bewiesen.

Wird dies auch Bilal gelingen? Kurzentschlossen sucht der Junge das örtliche Hallenbad auf, um das Schwimmen zu trainieren. Hier lernt er den Bademeister Simon (Vincent Lindon) kennen, einen ehemaligen Topschwimmer, der jetzt vom Unterrichten lebt. Simon lebt gerade in Scheidung, liebt seine Frau Marion (Audrey Dana)aber immer noch und würde sie gerne zurückgewinnen. Er freundet sich mit Bilal an, der ihm schließlich von seinen Absichten berichtet: Heimlich unterrichtet er den jungen Kurden im Kraulen

Neben dem Schwimmsport steht das Leben illegaler Emigranten in Frankreich im Mittelpunkt des Films. Für viele ist dies eine fremde Welt. "Und dennoch so nah. Da ist es gut, im Kino das Land, in dem man lebt, unter einem Aspekt zu entdecken, von dem man keine Ahnung hat", so Regisseur Philippe Loiret.
Text & Foto: Arsenal

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