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Weekend

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Weekend
Tom Cullen, Chris New
Großbritannien 2011 - Regie: Andrew Haigh - Darsteller: Tom Cullen, Chris New, Jonathan Race, Laura Freeman, Jonathan Wright, Loretto Murray, Sarah Churm, Vauxhal Jermaine, Joe Doherty - FSK: ab 16 (Video) - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 94 min. - Start: 20.10.2011
Beschreibung

Russell (Tom Cullen) lebt allein in Nottingham in einem Plattenbau. Aus seinem Schwulsein macht er kein Geheimnis, er redet aber auch nicht gerne darüber. Seine Familie ist die seines besten Freundes Jamie (Jonathan Race), mit dem er zusammen in einem Kinderheim aufgewachsen ist. Russell möchte gerne jemanden lieben, einen Mann, mit dem er den Rest seines Lebens teilen kann. Jetzt, um die 30, ist er immer noch auf der Suche nach einer festen Bindung.

Eines Abends lernt er den gleich alten Glen (Chris New) kennen. Dieser ist ein fast schon radikal-schwuler Aktivist, der gegen die heterosexuelle Gesellschaft seinen Kleinkrieg führt. Er ist zum Zyniker geworden, nachdem ihn sein langjähriger Lebensgefährte John (Jonathan Wright) hat sitzenlassen. Beziehungen kommen für Glen nicht in Frage - eigentlich. Dennoch treffen sich die beiden nach einer gemeinsamen Nacht schon am Nachmittag wieder. Sie reden viel und haben Sex.

Doch die Hoffnungen, die große Liebe gefunden zu haben, die bei Russell aufkommen, werden schon bald jäh zerstört: Glen kündigt an, er werde schon am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen - vielleicht für immer. Doch noch liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird

Mit traumhafter Sicherheit inszeniert Andrew Haigh ("Greek Pete") einen Film über eine schwule Beziehung, "auf den wir immer gewartet haben" (After Elton). Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist perfekt, WEEKEND wirkt in seiner Intensität und Freizügigkeit geradezu dokumentarisch. Und die Bildgestaltung, die den Stil des Kult-Fotografenpaars Quinnford & Scort aufnimmt, macht die Kamera zum dritten Darsteller, eine Kamera, die uns zwei Männer in der intensivsten Phase ihres Lebens so nahe bringt wie es selten in einem Film geschieht.
Text & Foto: GMfilms

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