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Tony 10

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Tony 10
Faas Wijn als Tony
Niederlande / Deutschland / Belgien 2012 - Regie: Mischa Kamp - Darsteller: Faas Wijn, Rifka Lodeizen, Jeroen Spitzenberger, Annet Malherbe, Anna Drijver, Carlo Boszhard, Loek Peters - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 85 min. - Start: 22.11.2012
Beschreibung

Tony (Faas Wijn) ist fast zehn Jahre alt. Zu seinem bevorstehenden Geburtstag wünscht er sich eigentlich nur zwei Dinge: Endlich möchte er "Das Biest" bezwingen, einen schwer zu steuernden Kran aus der Firma seines Vaters. Denn Tony hat von seinem Vater (Jeroen Spitzenberger) die Leidenschaft für Kräne geerbt, je größer desto besser.

Aber fast noch sehnlicher wünscht sich Tony, dass seine Eltern wieder zusammen finden und so glücklich verliebt sind wie am Anfang ihrer Beziehung. Doch alles hat sich verändert, seit sein Papa als Minister arbeitet. Seitdem hat er kaum noch Zeit für die Familie, immer häufiger streiten sich seine Eltern, sein Vater bleibt manchmal nächtelang weg und zieht schließlich ganz aus. Er hat eine neue Freundin.

Doch Wanda (Anna Drijver), so heißt die Neue, hat kein Kranblut und ist für Tony auch ansonsten ein Dorn im Auge. Denn im Gegensatz zu seiner Mutter (Rifka Lodeizen), die zwar ein wenig zu fürsorglich ist, aber ansonsten eine liebenswerte und ruhige Person, die ihren kleinen Porzellanladen mit Herzblut führt, ist die Neue eine berechnende böse Stiefmutter, wie sie im Buche steht. Schnell ist Tony sich sicher, dass er bis zu seinem Geburtstag nichts unversucht lassen wird, seine Eltern wieder zusammen zu bringen ...

TONY 10 ist ein unterhaltsamer Familienfilm, spannend, sympathisch und zugleich nachdenklich, wenn er universelle Themen wie Vertrauen, Freundschaft und Familie behandelt. Ungekünstelt und mit großem Verständnis für den zehnjährigen Tony wird die Trennung der Eltern erzählt. Der Junge mobilisiert alle Kräfte, um Vater und Mutter wieder zusammenzubringen. Am Ende versteht auch Tony die Erwachsenen ein wenig besser, während diese lernen, selbst einmal zurück in die (Gedanken-)Welt der Kinder zu blicken. Durch märchenhafte Elemente wie einer "bösen Stiefmutter" oder der "guten Königin", wirkt der Film an manchen Stellen wie eine moderne Version von Aschenputtel. Auf diese Weise schafft er es ernste, aber aktuelle Alltagsthemen von Kindern, wie "die Trennung der Eltern" abzumildern und kindgerecht zu verpacken.
Text & Foto: farbfilm

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