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Augenblicke
"Augenblicke"
BRD 1972 - Regie: Ottomar Domnick - Länge: 70 min. - Start: 5.9.2002
Beschreibung

Eine "lyrische Paraphrase über die Zerstörung unserer Umwelt" nannte Ottomar Domnick AUGENBLICKE, den dritten Teil seiner "Trilogie der abstrakten Reflexionsfilme" (Max Bense), über dessen Motivation er schrieb:

"Mich drängte es, das Thema 'Zerstörung' zu vollenden: Zerstörung des menschlichen Lebens durch Krebskrankheit und Atombombe ("ohne datum"), Zerstörung des Geistes durch Unterdrückung und Terror ("N.N."), und jetzt - wenn auch stiller, aber unausweichlicher - Zerstörung der Welt, auf der wir leben: Umwelt. Als ich die ersten Aufnahmen zu diesem Filmthema machte, war der Begriff noch nicht aktuell. Als der Film abgeschlossen war, schien die Welt erfüllt von dem Wort: Umweltzerstörung (...) Das Thema: Fortschritt und Zerstörung hatte mich schon in den ersten Nachkriegsjahren fasziniert. Vielleicht angeregt durch Robert Jungks frühes Werk: 'Die Zukunft hat schon begonnen'. Darin wurden dem staunenden Leser Zukunftsvisionen vor Augen geführt, die damals in den USA bereits Wirklichkeit, bei uns aber noch unbekannt waren. Inzwischen sind sie verwirklicht und heute längst alltäglich geworden. (...) Die natürlichen Lebensbedingungen wurden zerstört, die Grundnahrungsmittel denaturiert: (...) Das alles verdanken wir der Zivilisation. Unter diesem Eindruck filmte ich." (aus: Ottomar Domnicks Autobiographie "Haupt- und Nebenwege", S. 279/80)
Text & Foto: Die Lupe

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