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Hukkle - Das Dorf

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Hukkle - Das Dorf
Ildikó Kovács als Braut
Ungarn 2002 - Originaltitel: Hukkle - Regie: György Pálfi - Darsteller: Ferenc Bandi, Józsefné Rácz, József Farkas, Ferenc Nagy, Ferencné Virág, Jánosné Nagy, Mihályné Király, Mihály Király, Ági Margitai, Eszter Ónodi, Attila Kaszás - Länge: 75 min. - Start: 24.4.2003
Beschreibung

Ein kleines Dorf in Ungarn. Wie überall auf dem Land gehen auch hier die Menschen ihren Tätigkeiten nach: Schafe werden gehütet, Bienen gezüchtet und die Hühner gefüttert. Die Frauen arbeiten in der Textilfabrik.

Die Männer holen die Ernte ein und kegeln nach Feierabend. Doch es werden immer weniger. Der Dorfpolizist sieht sich mit einer Serie von Todesfällen konfrontiert

Vordergründig schildert "Hukkle - Das Dorf" vor allem den Mikrokosmos des Landlebens. Aber wie bei einem Bilderrätsel erschließt sich die eigentliche Geschichte erst beim genaueren Hinsehen hinter den idyllischen Szenen und Bildern

"Hukkle - Das Dorf" widerspricht den gängigen Seh- und Hörgewohnheiten. Der Film legt seine Geschichte nicht offen zutage, er verzichtet sogar vollkommen auf Dialoge. Und dennoch wird der Betrachter in den Bann gezogen durch das Rätsel und Geheimnis, das sich unter der Oberfläche des ländlichen Lebens verbirgt. Die Hinweise auf diese Lösung hat der ungarische Regisseur György Pálfi mit viel Liebe für Details und subtilem Humor in Szene gesetzt.

Seine herausragende Kameraführung macht den diesjährigen ungarischen Kandidaten für den OSCAR in der Kategorie Nicht-englischsprachiger Film zu einem außergewöhnlichen visuellen Erlebnis. Darüberhinaus entsteht durch den liebevoll eingefangenen Ton auch ein akustisches Ereignis, das einzigartig ist. Angefangen vom "Hicks" (ungarisch: "Hukkle") eines Schluckaufs, das den Film eröffnet, bis hin zum Scharren eines Fahrrads und zum Schnurren einer Nähmaschine entsteht eine Symphonie der Geräusche, die den Rhythmus des Films vorantreibt.
Text & Foto: Arsenal

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