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Opening Night

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Opening Night
John Cassavetes, Gena Rowlands
USA 1977 - Regie: John Cassavetes - Darsteller: Gena Rowlands, John Cassavetes, Ben Gazzara, Joan Blondell, Paul Stewart, Zohra Lampert, Laura Johnson, John Tuell, Ray Powers - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 144 min. - Start: 27.11.2003
Beschreibung

In New Haven wird ein neues Stück probiert - und noch, während es schon vor Publikum gespielt wird, bei den Proben weiter ausgearbeitet -, das später an den Broadway soll. Myrtle Gordon (Gena Rowlands) spielt Virginia, die entdeckt, dass sie keine ganz junge Frau mehr ist und keine tragfähige emotionale Beziehung aufgebaut hat; sie versucht auf ihre Fragen eine Antwort zu finden, unter anderem indem sie ihren ersten Mann in dessen spießbürgerlicher Familie besucht. Myrtles Partner auf der Bühne ist vor allem Maurice Aarons (John Cassavetes), der Virginias zweiten Mann, einen egozentrischen Fotografen, spielt.

Myrtle, als Schauspielerin perfekt und besessen von ihrem Beruf, widersetzt sich dem Stück, das sie für tot erklärt, und vor allem ihrer Rolle, in der sie ihre persönliche Befindlichkeit zu deutlich wiederfindet, als dass sie ihr einen überzeugenden theatralischen Ausdruck geben könnte. Es kommt zu zum Teil heftigen Auseinandersetzungen mit Sarah Goode (Joan Blondell), der Autorin, die, inzwischen über sechzig, eigene Erfahrungen, Gefühle, Probleme in das Stück eingebaut hat und es verteidigt, und Manny Victor (Ben Gazzara), dem unnachsichtigen, beinah tyrannischen, aber vorzüglichen Regisseur.

Myrtle fühlt sich in ihrer Haltung bestätigt und gleichzeitig innerlich blockiert durch einen Unfall, der vor ihren Augen passierte und an dem sie sich mitschuldig fühlt. Nach dem Ende einer Vorstellung von begeisterten Zuschauern umringt und eher belästigt, ist sie mit den anderen schnell in einen Wagen gestiegen und fortgefahren; ein junges Mädchen, Nancy Stein (Laura Johnson), das sich an den Wagen hängt, um Myrtle zu bewundem, wird auf regennasser Straße überfahren und getötet. Nancy sucht Myrtle in Halluzinationen heim, erscheint ihr als Figuration der eigenen Jugend und verdrängter Wünsche.

Erst beim zweiten Versuch gelingt es Sarah, Myrtle in einer spiritistischen Seance von diesem Dybbuk zu befreien. - Die Premiere am Broadway ist angesetzt, das Theater ist voll. Myrtle, die immer heftiger zu trinken angefangen hat, kommt vollkommen betrunken und ramponiert und verspätet. Trotzdem tritt sie auf - und ändert in der Schlussszene mit Maurice Text und Stück: sie zwingt den Partner zu einer Improvisation über ihre eigenen Probleme. Das Publikum, zunächst irritiert, ist begeistert.
Text & Foto: Peripher

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