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Whale Rider

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Ein schöner, anspruchsvoller und Filmegucker 28.1.06 20:51

* klaus 22.11.04 23:59
* Yeah!! 23.11.04 12:51

(7/10)
Whale Rider

Also der Film fängt an, wie jeder, dann ist da eine Frau die kriegt ein Kind im Spital. Sie ist geschwängert worden. Die Frau, die Mutter, sie hat Zwillinge, verliert leider eines, und stirbt selbst kurz nach der Geburt Ihrer Tochter PAIKEA PAI APIRANA, die behütet im Osten Neuseelands bei Ihrem Großvater KORO aufwächst. Ein wahrhaft resoluter Mann, der die alten Mythen, Gesetze und Satzungen der Maori aus alter Zeit vehement verteidigt, um den letzten Rest der Alten Welt nicht aussterben zu lassen.

Die Maoris haben früher geglaubt das Ihr Urahn aus einem weit entfernten Land kam, sie nennen ihn PAIKEA. Er fuhr mit einem Kanu Richtung Ostküste Neuseelands um sich dort anzusiedeln, aber leider ist sein Kanu gekentert, und ein Wal hat ihn gerettet und ihn zur Küste gebracht. Und dieser Teil der Tradition stirbt zunehmends aus, da sich die Jugend in Neuseeland eher für westlichere Dinge interessieren und die wertvollen Kulturgüter und Bräuche schon längst vergessen haben. Umso mehr setzt KORO alles daran PAI in altertümlichen Lebensweisen zu unterrichten.

Der Vater von PAI, POROURANGI, hat seiner Tochter den Namen des Urahns gegeben, da er sich einen Sohn gewünscht hat, der aber bei der Geburt starb. Der Stamm in dem er lebt er ist einer der größeren Stämme in Neuseeland, hat die Tradition jeden Nachkommen der männlich ist, zum Häuptling zu ernennen, wenn der andere gestorben ist. Und er will das PAI der Nachkomme des letzten Häuptlings wird. Doch KORO akzeptiert das natürlich nicht und setzt sich dagegen ein, indem er PAI einfach härter trainiert in seiner Altertumsschule, und versucht sie einfach dazu zu bewegen aufzugeben. FLOWERS die Ehefrau von KORO kann leider nichts machen für PAI obwohl sie diese gerne hat.

Doch nicht mit PAI die ist intelligent, schließlich ist sie ein Weibchen, und sie versucht sich einfach nicht unterbuttern zu lassen, und mit Freund Kiwi versucht sie die ganze Zeit während des 97 Min. Filmes, Ihren Großvater davon zu überzeugen das sie sich seine Liebe mehr als verdient hat.

KORO duldet sie eigentlich nicht, sie lernt in seiner Schule für Stammesbräuche, da er Häuptling ist, doch er verstößt sie dauernd, sie trainiert heimlich, lernt Grimassen zu schneiden, für die Maoris ja berühmt sind, die sie machen um andere zu erschrecken und dem Zahnarzt zu zeigen das sie die Rechnung nicht zu zahlen gewillt sind, doch PAI wird auch hier abgewiesen, auch beim harten selbstsicheren Training im Bereich Kampfkunst.

Der Vater kann gar nichts machen, für ihn ist PAI einfach der Sohn den er nie hatte, und auch er kann KORO seinen Vater nicht davon zu überzeugen PAI zu akzeptieren. Und eines schönen Tages passiert wieder eines der Phänomene die sich bis dato nicht erklären lassen, das Wale an der Küste gestrandet sind. Inzwischen ist der Vater von PAI längst in Europa und arbeitet irgendwas, während Ihr ganzes Leben PAI bei den Großeltern verbracht hat.

Die Schauspielerin der PAI ist 12 Jahre alt und debütiert in diesem Film. Der Regisseur ist weitgehend unbekannt, und hat hier den erfolgreichsten Film aller Zeiten in Neuseeland abgeliefert. Die Story erinnert ein bisschen an die alte Serie Ocean Girl was aber nichts ausmacht, die kennt eh keiner.
Meine Freundin hat sich bei dem Film begeistern können, mehr als ich, obwohl ich den Film dank seiner Vater Tochter Großvater Beziehungskiste doch auf irgendeine traurige musikalische Art interessant finde.
Eigentlich lebt der Film von seinen Aufnahmen der Landschaften da diese wirklich wunderschön sind.
Die Leute da unten glauben wirklich das PAIKEA, kein Ikea bitte, mit Hilfe der Götter die Maoris gegründet hat, und dieser Konflikt zwischen alt und Jung im Glauben wird gut dargestellt.
Wichtige Themen in dem Film sind Alkoholismus, aber deswegen ist der Film nicht so deprimierend wie er klingt, er hat nur eine einfache Meeresbrisenartige Umgebung und neigt dazu ins melancholische abzudriften, kann aber durchwegs unterhalten, auf eine nicht lustige Art, dafür aber auf eine ernste Art.
Ein Film über Familienkonflikte für Paarungsgestörte New Age Anhänger.

75 von 100
Tuvok 9.11.03 00:07

(10/10)
Der Film ist einfach spitze!
Whale Rider-Fan 9.9.03 19:31

(10/10)
Fand das Original in Neuseeland zwar besser, aber auch die deutsche Übersetzung bereitet mir stellenweise eine Gänsehaut. Der Soundtrack ist zudem klasse!
Olaf 1.9.03 22:52

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