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Koktebel

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Koktebel
Gleb Puskepalis
Russland 2003 - Regie: Boris Chlebnikow, Alexej Popogrebskij - Darsteller: Gleb Puskepalis, Igor Tschernewitsch, Wladimir Kutscherenko, Agrippina Steklowa, Alexander Iljin, Jewgenij Sytyi - Länge: 105 min. - Start: 19.8.2004
Beschreibung

Es wird Morgen. Das Kanalisationsrohr unter einem Bahndamm irgendwo in der Weite Russlands spuckt in der Dämmerung zwei Gestalten aus - Vater und Sohn. Der Vater ist ein arbeitsloser Ingenieur - nach dem Tod seiner Frau trank er zuviel. Jetzt ist man auf dem Weg zu seiner Schwester.

Koktebel ist ein Road-Movie, das die beiden von Moskau nach Koktebel am Schwarzen Meer führt. Immerhin mehr als 1200 km haben sie zu überwinden, ganz ohne Geld.

In sehr sparsamen ruhigen, aber auch überraschenden Szenen erzählen die beiden jungen russischen Regisseure ihre Geschichte aus Perspektive des Jungen - kurz vor der Pubertät ist er fast schon erwachsen, kommentiert die Lügen und Ausreden des Vaters, den Rückfall in alte, schlechte Gewohnheiten mit zunehmendem Sarkasmus. Während der Vater mit seinem Selbstrespekt zu kämpfen hat (und für einen Neuanfang doch noch eine unerwartete Chance bekommt) will der Junge ans Meer, das für ihn Freiheit, Emanzipation, einen Neuanfang bedeutet.

„Erfrischende Emotionalität, die eine künstlerische Tradition des menschlichen Geschichtenerzählens neu belebt“ wurde dem Film bescheinigt, und deshalb gewann er u.a. beim go-east-Filmfestival dieses Jahr den Hauptpreis.
Text & Foto: Freunde der Deutschen Kinemathek

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