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Mein Name ist Bach

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Mein Name ist Bach
Jürgen Vogel, Vadim Glowna
Schweiz / Deutschland 2003 - Regie: Dominique de Rivaz - Darsteller: Vadim Glowna, Jürgen Vogel, Anatole Taubman, Paul Herwig, Karoline Herfurth, Antje Westermann, Gilles Tschudi, Detlev Buck, Hans Michael Rehberg - FSK: ab 6 - Länge: 99 min. - Start: 8.4.2004
Beschreibung

Jeder kennt Johann Sebastian Bach. Jeder kennt Friedrich II. von Preußen. Kaum einer weiß, dass sie sich begegnet sind ....

Im Mai 1747 kommen der König der Musik und der König von Preußen für eine Woche zusammen. Zwei Welten prallen aufeinander, und Ehrfurcht und Neid, Hoffnung und Enttäuschung entzünden ein Feuerwerk sprühender Kontrapunkte. Als Bach einen seiner Söhne in Potsdam besucht, wird er zum königlichen Hof zitiert, wo er den hochintelligenten und talentierten jungen Monarchen kennen lernt.

Friedrich weiß die Genialität anderer zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihnen in den Schatten gestellt zu werden. Sein getreuer Hofkomponist Quantz hat diese Beschränkung akzeptiert, nicht jedoch Amalia, die lebhafte und musisch begabte Schwester des Königs, die sich nach Freiheit sehnt – und leidenschaftlich für Bachs eigensinnigen ältesten Sohn schwärmt.

Im Laufe von Bachs Besuch werden Konventionen über Bord geworfen und ein von Emotionen geprägter Kampf der Egos entbrennt, begleitet von den schroffen Harmonien und gefühlvollen Dissonanzen einer inneren Musik.

In ihrem fesselnden Debütfilm zeichnet die schweizerische Regisseurin Dominique de Rivaz das faszinierende Portrait zweier Ikonen der Weltgeschichte – Johann Sebastian Bach (Vadim Glowna) und Friedrich der Große (Jürgen Vogel). Inspiriert von einer realen Begebenheit schildert der Film die spannungsgeladene Begegnung zwischen einem Musiker und einem König, einem Vater und einem Sohn.
Text & Foto: Pegasos