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12 Tangos - Adios Buenos Aires

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12 Tangos - Adios Buenos Aires
"12 Tangos"
Deutschland 2005 - Originaltitel: 12 tangos - Pasaje de regreso a Buenos Aires - Regie: Arne Birkenstock - Darsteller: Roberto Tonet, Marcela Maiola, Yolanda Zubieta, Nestor Lopez, Alfredo Carlino, Luis Borda - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 85 min. - Start: 8.12.2005
Beschreibung

„12 Tangos - Adios Buenos Aires“ erzählt die Geschichten von mehreren Tangueros im von wirtschaftlichen und politischen Krisen geschüttelten Buenos Aires. In der „Catedral“, einem zum stadtbekannten Tango-Club umfunktionierten, zweihundert Jahre alten ehemaligen Kornspeicher in Buenos Aires, spielt ein argentinisches Tango-All-Star-Orchester 12 bekannte Tangos, während sich die Gäste des allwöchentlichen Tangoballs dazu im Kreise drehen. Kreise, die zu den Kreisen ihres Lebens werden.

Im Mittelpunkt des für den Film wesentlichen Lebenskreises stehen der 71-jährige Berufstänzer Roberto Tonet, die 20-jährige Tänzerin Marcela Maiola und die vier Kinder von Yolanda Zubieta. Tonet hat seine Rente während der Bankenkrise verloren, seine Tanzpartnerin Marcela bereitet ihre Auswanderung nach Europa vor. Yolanda Zubieta reist ebenfalls nach Europa, um sich in Spanien die Raten für ihr Haus zu verdienen, ihre vier Kinder lässt sie alleine in Buenos Aires zurück.

Im angesagtesten Tangoschuppen der Stadt treffen wir natürlich auch auf die fünf Freaks der Rockband „Las Muñecas“, die hier in der „Catedral“ leben, dort die Tangobälle ausrichten und Gardel-Lieder auf ihren E-Gitarren interpretieren.

Tango als Ausdruck von Krise und Hoffnungslosigkeit und Trauer. Aber auch Lebensfreude, Genuss, Sehnsucht, Hilfe - er war dies schon immer. Er ist dies immer noch. Der Zusammenhang wird über die erzählten Geschichten der Tangotänzer und Musiker deutlich, die die aktuelle Situation um Vermögen, Job und Einkommen gebracht hat. Eingebettet in 12 Tangos, erzählt der Film die Geschichten dieser Tänzer und ihrer Vorfahren. Tango, Krise, Ein- und Auswanderung fügen sich organisch darin ein, über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft dieser Menschen wird die Geschichte des Tangos selbst erzählt. Und auch ein Porträt der Stadt Buenos Aires unserer Tage gezeichnet.
Text & Foto: Kinostar / media luna

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