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Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern

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Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern
Corinna Harfouch
Deutschland 2004 - Regie: Dagmar Knöpfel - Darsteller: Corinna Harfouch, Boleslav Polívka, Petr Forman, Ondrej Vetchý, Anna Polívková, Tána Fischerová, Adrian Jastraban, Libuse Geprtová, Eva Maria Bayerwaltes - FSK: ab 12 - Länge: 109 min. - Start: 17.11.2005
Beschreibung

Der Film zeigt die letzten Tage der berühmtesten tschechischen Schriftstellerin Božena Nemcová, die schon im 19. Jahrhundert gewagt hatte, ihr Leben frei einzurichten. Sie kämpft um die Liebe, um ihre Familie, um ihr Leben. Solange sie schreibt, hat sie Kraft zu leben. Wirklichkeit, Halluzination, Traum und Erinnerung verschränken sich dabei zu einer ganz eigenen filmischen Realität ...

Corinna Harfouch verkörpert Božena Nemcová - die bis heute berühmteste tschechische Schriftstellerin -, eine Künstlerin, die in der Gestaltung ihres Lebens und in ihren Ansprüchen ans Leben ihrer Zeit weit voraus war: Sie wird gesehen in einer Reihe mit Virgina Woolf, Sylvia Plath, Frida Kahlo, Birigitte Reimann: Frauen, die alles wollten – Familie, Selbstverwirklichung, freie Liebe – und die allesamt bereit waren, einen hohen Preis dafür zu zahlen. Der Film - viel mehr eine bruchstückhafte Reise ins Innere als eine komplette Biographie – zeigt eine faszinierende Frau, die es schon im 19. Jahrhundert gewagt hatte, ihr Leben frei einzurichten.

In „Durch diese Nacht...“ steht keine chronologisch-biographische Annäherung im Vordergrund. Božena wird beim Schreiben, und zwar beim Schreiben ihrer letzten drei Briefe gezeigt. Und dieses Schreiben – dieses Ringen um Worte und Bilder – lässt den Zuschauer eintauchen in Boženas Welt. Der Film lässt sie zuschauen, wie aus Bruchstücken des Lebens Literatur wird. Boženas Schaffensprozess steht dabei unter dem Motto: „Es muss schöner werden“, und die Intensität, mit der sie diese Absicht verfolgt, könnte einen glauben machen, dass sie die Hoffnung hat, die Literatur könne vielleicht zurückwirken auf die Realität und in Wirklichkeit diese „schöner“ machen.
Text & Foto: Movienet

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