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Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden

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Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden
Bob Hoskins als Johannes XXIII.
Italien 2003 - Originaltitel: Il Papa Buono - Regie: Ricky Tognazzi - Darsteller: Bob Hoskins, Carlo Cecchi, Roberto Citran, Fabrizio Vidale, Sergio Bustric, Francesco Venditti, Erland Josephson, Chiara Caselli - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 103 min. - Start: 4.8.2005
Beschreibung

Die Biografie Johannes XXIII., eines der beliebtesten Päpste der Geschichte, führt durch die europäische Historie - vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Kalten Krieg. Sie erzählt das ereignisreiche Leben des Angelo Guiseppe Roncalli aus Sotto il Monte, einem ärmlichen Dorf am Rande der Alpen, der es ins Priesterseminar schafft und ein Leben tiefen Glaubens und Gottvertrauens lebt, das ihn durch Europas dunkelste Kapitel trägt und ihn schließlich zum höchsten Amt eines Kirchenmannes auf Erden aufsteigen lässt.

Als „der gute Papst“, dem es gelang, die Kubakrise mit einfachen Worten abzuwenden, als Begründer der Ökumene und als wirklicher Freund der Menschen ging er in die Geschichte ein. In seiner kurzen Amtszeit kämpfte er für den Frieden auf Erden, beeinflusste das Weltgeschehen nachhaltig und revolutionierte die Kirche. In seiner Zeit als Papst berührte er nicht nur die Herzen christlicher Gläubiger, sondern auch die zahlreicher ethnischer Gruppen.

Der italienische Regisseur Ricky Tognazzi erzählt die Lebensgeschichte von Papst Johannes XXIII. als die Geschichte einer wechselvollen, lebenslangen Freundschaft dreier Männer. Einer aus dem Freundestrio, das sich 1904 im Priesterseminar kennen lernt, wird Kardinal. Der zweite wird exkommuniziert. Der dritte wird Papst. Schon vor Papst Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hat das Oberhaupt der katholischen Kirche die Welt bewegt. Im Guten wie im Schlechten. Am 28. Oktober 1958 jedoch wurde ein Mann zum Papst gewählt, dessen charismatische Ausstrahlung den Vergleich mit dem späteren "Medienpapst" Johannes Paul II. nicht zu scheuen braucht: Angelo Giuseppe Roncalli, der sich als Papst Johannes XXIII. den Beinamen "der gute Papst" verdiente.

Von 1881, dem Geburtsjahr des Papstes, bis zu dessen Tod am 3. Juni 1963 spannt Regisseur Ricky Tognazzi ("Blutiger Sonntag", 1990) den Bogen eines Lebens für den Frieden. Mit sparsam eingesetzten Dokumentaraufnahmen verwebt er Dokumente und Fiktion zu einem lebendigen Porträt eines wegweisenden Kirchenmannes. Fernab folkloristischer Glorifizierung skizziert Tognazzi die Biografie eines den Menschen zugewandten Papstes, der vom britischen Schauspieler Bob Hoskins ("Mona Lisa") mit atemberaubender Authentizität und liebenswerter Schlitzohrigkeit verkörpert wird. Die Musik zu diesem eindrucksvollen Porträt schrieb der italienische Großmeister Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod").
Text & Foto: Victory; Verleih: NFP

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