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Schatten der Zeit

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Schatten der Zeit
Narayanan, Chatterjee
Deutschland 2004 - Regie: Florian Gallenberger - Darsteller: Tannishtha Chatterjee, Prashanth Narayanan, Tillotama Shome, Irrfan Khan, Tumpa Das, Sikandar Agarwal, Sova Sen, Soumitra Chatterjee - Prädikat: wertvoll - FSK: ab 6 - Länge: 109 min. - Start: 12.5.2005
Beschreibung

Indien vor der Unabhängigkeit. Eine Teppichfabrik bei Kalkutta. Hier beginnt die tragische Liebesgeschichte von Ravi und Masha, die in der Fabrik als Kinderarbeiter schuften. Doch Ravi hat nur ein Ziel vor Augen: die Fabrik für immer hinter sich zu lassen und ein freies Leben in der Stadt zu führen. Als Ravi jedoch erfährt, dass der Fabrikmanager Masha an einen Mädchenhändler verkaufen will, opfert er seine gesamten Ersparnisse und schenkt ihr die Freiheit. Beim Abschied verspricht Masha, immer bei Vollmond im größten Shiva-Tempel der Stadt auf ihn zu warten ... bis er kommt.

Jahre später verlässt Ravi als junger Mann die Fabrik und macht sich auf den Weg zum Tempel. Auch Masha, inzwischen eine begehrte Tänzerin, sucht in dieser Vollmondnacht die heilige Stätte auf, in der Hoffnung, Ravi dort endlich anzutreffen. Doch die Liebenden verfehlen einander. Erst Jahre später, als beide bereits mit anderen Partnern verheiratet sind, begegnen sie sich wieder. Zuerst zögern sie noch, doch dann können sie nicht anders und folgen dem Ruf ihrer Herzen. Ihre tragische Liebe beginnt von neuem ...

Oscar-Preisträger Florian Gallenberger („Quiero ser“) erzählt in seinem ersten abendfüllenden Spielfilm die romantische, tragische und zutiefst bewegende Geschichte zweier Liebender, die sich bereits als Kinder kennen lernen, die füreinander bestimmt scheinen und deren Liebe doch nie in Erfüllung geht.
Die mit zwei Bayerischen Filmpreisen (Bester Erstlingsfilm, Beste Bildgestaltung) ausgezeichnete, aufwändig inszenierte Liebesgeschichte, zu der Gallenberger nach einer eigenen Idee auch das Drehbuch schrieb, wurde in Bengalen auf bengalisch gedreht – ein einmaliges Abenteuer, für das Helmut Dietl („Vom Suchen und Finden der Liebe“, „Rossini“, „Schtonk!“) und Norbert Preuss („Das Experiment“) als Produzenten gewonnen werden konnten. Die magischen Bildkompositionen von Kameramann Jürgen Jürges lassen den Mythos Indien lebendig werden und tauchen die faszinierend exotische Umgebung in ein ganz besonderes Licht. Ein Filmereignis, dem man sich nicht entziehen kann.
Text & Foto: Constantin

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