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Schildkröten können fliegen

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Schildkröten können fliegen
Avaz Latif als Agrin
Iran / Irak 2004 - Originaltitel: Lakposhtha hâm parvaz mikonand / Turtles Can Fly - Regie: Bahman Ghobadi - Darsteller: Avaz Latif, Soran Ebrahim, Saddam Hossein Feysal, Abdol Rahman Karim, Hiresh Feysal Rahman - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 98 min. - Start: 5.5.2005
Beschreibung

„Satellit“ ist dreizehn Jahre alt, technisch begabt und selbstbewusster Anführer einer Bande kurdischer Flüchtlingskinder. Sie sammeln Landminen auf wie Feldfrüchte, um sie als "second-hand"-Kriegsgerät weiter zu verkaufen. Damit verdienen sie ihren Lebensunterhalt. Explosionen sind an der Tagesordnung, und viele der Kinder sind verstümmelt.

Als das geheimnisvolle Mädchen Agrin mit ihrem blinden Sohn Digah und ihrem verstümmelten Bruder Hengow in dem Flüchtlingslager Station macht, verliebt sich Satellit in sie. Er muss mit ansehen, wie der blinde Digah in einem Minenfeld umherirrt, und rettet den Kleinen - seine Liebe zu Agrin ist stärker als die Angst um das eigene Leben.

Mit Laiendarstellern, in poetischen Bildern und - bei aller Tragik - mit leiser Heiterkeit und viel Liebe erzählt Bahman Ghobadi (ZEIT DER TRUNKENEN PFERDE) die Geschichte der Flüchtlingskinder. SCHILDKRÖTEN KÖNNEN FLIEGEN ist der erste Spielfilm aus dem Irak seit 26 Jahren. Bei den 55. Internationalen Filmfestspielen wurde der Film mit dem 20. Friedensfilmpreis ausgezeichnet.
Text & Foto: mîtos

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