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Des Wahnsinns letzter Schrei

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Des Wahnsinns letzter Schrei
"Des Wahnsinns letzter Schrei"
Deutschland 2005 - Regie: Bärbel Schönafinger, Tanja von Dahlern - Länge: 60 min. - Start: 2.11.2006
Beschreibung

Deutschland im Jahre »Hartz IV« - Angelika, Claudia, Sylvia und David sind arbeitslos und den Hartz IV-Gesetzen unterworfen. Obwohl sie sich um Arbeit bemühen, müssen sie mit der neuen Regelstütze von monatlich 345 Euro plus Wohngeld klarkommen. Jeder einzelne Cent wird umgedreht und überlegt, wo Waren des täglichen Bedarfs am günstigsten zu erstehen sind. Ein Leben am Existenzminimum: Im reichen Deutschland ernähren sich Mütter und Kinder von Produkten an der Haltbarkeitsgrenze und kleiden sich auf Flohmärkten ein.

Darüber können Aktionäre und Anleger mit gut gepolsterter Geldbörse nur lachen. Deutsche Unternehmen schreiben Rekordgewinne. Das Kapital der Vermögenden hat sich in den letzten 14 Jahren verdoppelt. Auf den Finanzmärkten steigen die Renditen ständig weiter an. Ein Einkommen aus Kapitalakkumulation liegt vier Mal höher als das aus Arbeit. So kann sich ein Privatvermögen bei bis zu 25-prozentigen Renditen binnen drei Jahren verdoppeln. Worin besteht die innere Logik dieser beiden Phänomene?

Der Dokumentarfilm »Des Wahnsinns letzter Schrei« führt vor Augen, dass die Spaltung der Gesellschaft, die zunehmend auseinanderlaufende Schere zwischen Arm und Reich, offenbar politisch gewollt ist. In zehn Kapiteln beschreiben die Regisseurinnen Bärbel Schönafinger und Tanja von Dahlern die aktuelle ideologische Neuausrichtung. Sie haben Kongresse und Parteiveranstaltungen bereist, Interviews mit Wissenschaftlern, Journalisten und Politikern geführt.
Text & Foto: BFILM

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