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Die Osmanische Republik

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Die Osmanische Republik
Ata Demirer, Vildan Atasever
Türkei 2008 - Originaltitel: Osmanli Cumhuriyeti - Regie: Gani Müjde - Darsteller: Ata Demirer, Vildan Atasever, Ruhsar Öcal, Ali Düsenkalkar, Sümer Tilmaç, Kerem Kupaci - FSK: ab 12 - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 104 min. - Start: 20.11.2008
Beschreibung

Saloniki 1888: Ein blauäugiger, blonder Junge versucht, einen Vogelkäfig vom Baum herunter zu holen. Als der Ast, der ihn hält, abbricht, stürzt der Junge in die Tiefe, und rührt sich nicht mehr. Atatürk ist für das Schicksal der Türkischen Republik verloren.

Istanbul 2008: Das Osmanische Reich existiert als parlamentarische Monarchie weiter, und nennt sich oberflächlich die Osmanische "Republik". Das Land wird von der USA regiert, und dem Sultan Osman VII (Ata Demirer) fallen allein repräsentative Aufgaben zu. Der Alltag des Sultans gestaltet sich allerdings eher komisch als repräsentativ, da außer seinen Nächsten nicht mehr viele vom Sultan wissen - was wiederum hilflose und peinliche Begegnungen mit der Außenwelt mit sich bringt.

Als auch noch die EU versucht, ein Stück vom osmanischen Kuchen zu ergattern, werden an allen Fronten Widerstandsstimmen laut. Die ruhigen Tage des Sultans sind dann jedoch endgültig gezählt, als er sich in die schöne Studentin Asude (Vildan Atasever) verliebt, die aber nicht vom Schicksal zu ihm geführt wurde.

Was wäre, wenn es keinen Unabhängigkeitskrieg gegebenen hätte? Was wäre, wenn das Osmanische Reich bis heute regierte? Und wenn die Türkische Republik nie gegründet wäre? Regisseur und Autor Gani Müjde, dem 1999 mit seinem Debütfilm "Schande in Byzanz" ein türkischer Kinorekord gelang, meldet sich nach fast 10 Jahren mit der Komödie DIE OSMANISCHE REPUBLIK zurück. Auch in seinem neuen, fantasievollen Film knüpft sich Müjde die Geschichte in einer "Was-wäre-wenn"-Zukunft vor. Eine hinreißende Komödie, verpackt in einer durchgedrehten Story über ein Imperium, das die Chance verpasst hat, sich selbst abzuschaffen.
Text & Foto: MaXXimum

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