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Elli Makra - 42277 Wuppertal

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Elli Makra - 42277 Wuppertal
Anna Lalasidou als Elli
Deutschland 2007 - Regie: Athanasios Karanikols - Darsteller: Anna Lalasidou, Niki Papadopoulos, Kiriakoula Bloukou, Anastasia Avenidou-Bartram, Panagiotis Chatzimoissiadis - FSK: ab 12 - Fassung: dt./griech. mit dt./engl. UT - Länge: 80 min. - Start: 23.10.2008
Beschreibung

Elli (Anna Lalasidou) ist Griechin. Sie lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Leben besteht aus Arbeit, Ärger mit dem Ehemann und dem Kreis der Familie. Ein wenig Ablenkung findet sie bei einem Kollegen, mit dem sie ein Verhältnis hat. Trotzdem ist Elli einsam. Sie ist gebrochen, hat sich aber nicht aufgegeben.

Anders als ihre Schwestern Anna (Kiriakoula Bloukou) und Tassia (Anastasia Avenidou-Bartram) möchte Elli nicht in einer griechischen Scheinwelt leben. Sie plant, in ihre Heimat, nach Griechenland, zurückzukehren. Elli glaubt, dort ein besseres Leben haben zu können. Als erstes kehrt sie ihrem brutalen Ex-Mann den Rücken. Diese Ehe machte sie niemals glücklich. Dann kündigt Elli ihren schlecht bezahlten Job in der Fabrik. Ihr Entschluss festigt sich: Elli wird nach Griechenland gehen und keine Kompromisse mehr machen. Oder etwa doch?

Als ihr Vater stirbt, reist Ellis Schwester Tassia nach Griechenland und bringt ihre Tochter Nikki (Niki Papadopoulos) vorübergehend bei Elli unter. Das Miteinander von Tante und Nichte ist kühl, die Frauen sind sich nicht gewogen. Doch das Schicksal bringt sie einander näher. Waren sie sich anfangs fremd, merken sie langsam, dass sie sich in einander wieder finden.

Der Film ELLI MAKRA - 42277 WUPPERTAL portraitiert das Leben einer griechischen Einwandererfamilie, fokussiert auf vier Frauen aus der ersten, zweiten und dritten Generation. Elli, die eine Rückkehr in ihr Heimatland anstrebt, ist jedoch kein Einzelfall. Viele junge Migranten sehen in ihrem Heimatland einen Zufluchtsort für ein besseres Leben. Dem Regisseur Athanasios Karanikolas gelingt hiermit ein Sozialdrama, was nicht nur die Suche nach Heimatfindung, sondern auch das familiäre Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Stärke der Frauen einer Migrationsfamilie durchleuchtet.
Text & Foto: Mîtos

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