[ TV ] [ DVD ] [ Kinos ] [ Links ] [ Suchen ] [ Impressum ] [ Datenschutz ]
[ Home ] [ Im Kino ] [ Preview ] [ Film A-Z ] [ Kommentare ] [ Forum ]

Kenneth Branagh - Die Zauberflöte

[ Info ] [ Links ] [ Kommentare ]
Kenneth Branagh - Die Zauberflöte
Joseph Kaiser als Tamino
Großbritannien 2006 - Originaltitel: The Magic Flute - Regie: Kenneth Branagh - Darsteller: Joseph Kaiser, Amy Carson, René Pape, Lyubov Petrova, Benjamin Jay Davis, Silvia Moi, Tom Randle, Ben Uttley - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 135 min. - Start: 3.1.2008
Beschreibung

Anfang des 20. Jahrhunderts. Gerade hat der Krieg begonnen. Kommandeur Tamino (Joseph Kaiser) führt seine Soldaten in die Schlacht und wird schwer verwundet. Glücklicherweise retten ihn drei Lazarett-Schwestern und führen ihn in eine Art Parallel-Universum. Wieder zu Kräften gekommen, wird er von der Königin der Nacht (Lyubov Petrova) aufgesucht. Die zwielichtige Dame gibt ihm den Auftrag, ihre geliebte Tochter Pamina (Amy Carson) zu befreien, die der durchtriebene Sektenführer Sarastro (René Pape) in sein Schattenreich entführt haben soll.

Anfänglich zögert der junge Soldat. Doch nach Anblick eines Fotos der Entschwundenen verliebt er sich unsterblich in sie und macht sich sogleich auf den Weg. Begleitet wird er vom Vogelfänger Papageno (Benjamin Jay Davis), der ebenfalls hofft, die wahre Liebe zu finden. Ein gefährliches Abenteuer nimmt seinen Lauf, von dessen Ausgang das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt.

Regisseur Kenneth Branagh siedelt seine Version der Oper im frühen 20. Jahrhunderts an zu einer Zeit, als der erste globale Konflikt des industriellen Zeitalters die Welt beherrscht und die Macht, Unnachgiebigkeit und die Vernichtungskraft als modernes nationalstaatliches Problem deutlich wird. Mit dem handlungsreichen Stoff, seinen komischen Elementen und faszinierenden Charakteren als Grundlage bat Branagh seinen Freund Stephen Fry (selbst Autor, Schauspieler und Regisseur), ein modernes englischsprachiges Libretto der Zauberflöte zu entwickeln. Durch diese Übersetzung (die im Übrigen die Sänger als äußerst musikalisch und voller Improvisationsräume beschrieben haben) in die wichtigste Sprache des internationalen Kinos konnte eine viel größere Popularität angestrebt werden, als es der deutschen Originalfassung möglich gewesen wäre.
Text & Foto: Salzgeber

[ Home ] [ Im Kino ] [ Preview ] [ Film A-Z ] [ Kommentare ] [ Forum ]
[ TV ] [ DVD ] [ Kinos ] [ Links ] [ Suchen ] [ Impressum ] [ Datenschutz ]