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Die Gräfin

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Die Gräfin
Julie Delpy, Daniel Brühl
Deutschland / Frankreich 2008 - Originaltitel: The Countess - Regie: Julie Delpy - Darsteller: Julie Delpy, Daniel Brühl, William Hurt, Anamaria Marinca, Sebastian Blomberg, Charly Hübner, Anna Maria Mühe - FSK: ab 12 - Länge: 94 min. - Start: 25.6.2009
Beschreibung

Europa zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Gräfin Erzebet Bathory (Julie Delpy) gilt als mächtigste Frau im Land - schön, intelligent und nicht bereit, zu akzeptieren, dass Männer in dieser Welt die Regeln nach Belieben manipulieren. Auf einem Fest lernt sie den weitaus jüngeren Istvan (Daniel Brühl) kennen. Leidenschaftlich verlieben sich die beiden ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Istvans Vater Graf Thurzo (William Hurt) zwingt seinen Sohn, den Kontakt zu Erzebet abzubrechen und beginnt ein intrigantes Spiel.

Sein Plan geht auf: Erzebet vermutet eine Zurückweisung aufgrund des hohen Altersunterschiedes und erliegt, getrieben von Sehnsucht und Enttäuschung, der bizarren Idee, das Blut jungfräulicher Mädchen verhelfe ihr zu ewiger Jugend und Schönheit. Immer mehr junge Frauen werden daraufhin auf ihr Schloss gebracht. Erzebets wahnhaftes Verhalten steigert sich zusehends. Sie setzt schließlich alles aufs Spiel - ihren Ruf, ihren Stand, ihr Leben - um für Istvan schön und attraktiv zu sein. Zu spät erkennt sie, dass sie das Opfer politischer Intrigen und Machtkämpfe wurde, an deren Spitze der Vater ihres Geliebten steht ...

Sie war schön, sie war mächtig - und sie war eine der gefürchtetsten Frauen ihrer Zeit: Erzebet Bathory (1560-1614). Julie Delpys historisches Drama DIE GRÄFIN erzählt die spannende Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau, um die sich im Lauf der Jahrhunderte unzählige Legenden und Gerüchte rankten. Für Julie Delpy ist Erzebet Bathory keinesfalls die "Blutgräfin" des langlebigen Mythos, sondern eine vielschichtige Figur zwischen Gut und Böse. Eindringlich, ja berührend zeichnet Delpy das Porträt dieser faszinierenden Person als moderne Frauenfigur in historischem Gewand. Es geht um zeitlose Themen wie Schönheitswahn und ewige Jugend, um Macht und Intrigen, um Liebe, Hass und Mord und um verbotene Leidenschaften.
Text & Foto: X Verleih

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