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Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter

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Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter
Werner Schroeter
Deutschland 2011 - Regie: Elfi Mikesch - Darsteller: (Mitwirkende) Werner Schroeter, Almut Zilcher, Pascale Schiller, Dörte Lyssewski, Anne Ratte-Polle, Isabelle Huppert, Rosa von Praunheim, Monika Keppler, Wim Wenders - FSK: ab 12 - Länge: 97 min. - Start: 7.4.2011
Beschreibung

Werner Schroeter, einer der größten Regisseure des "neuen deutschen Films", erfährt im Jahr 2006 von seiner Krebserkrankung. In der Kunsthalle Düsseldorf arbeitet er gerade an "Schönheit der Schatten", einer musikalischen Inszenierung zu Robert Schumann und Heinrich Heine. Zwischen Hoffnung und Bangen beginnt Werner Schroeter einen Wettlauf mit der Zeit.

Elfi Mikesch, die bei mehreren Filmen von Werner Schroeter die Kamera geführt hat und persönlich eng in seine Welten eingebunden war, gewährt einen intimen Einblick in die Arbeiten der verbleibenden vier Jahre voller Schaffensdrang und Begeisterung für Kino, Theater und Fotografie: Bei den Theaterproben zu "Antigone/Elektra", den Vorbereitungen für die Foto-Ausstellung "Autrefois & Toujours" und den intensiven Synchronarbeiten zu "Diese Nacht" seinem letzten Film, den er noch 2008 in Portugal gedreht hat.

Viele Ausschnitte aus Werner Schroeters Filmen, von "Eika Katappa" bis "Diese Nacht", zeichnen das farbige Spektrum seines filmischen Schaffens nach, das unter anderem das Lebensgefühl verkörpert, durch das die Kunst und der menschliche Ausdruck sich immer neu erschaffen. Musik durchdringt diesen Erinnerungsraum. Transparent werden biographische Zusammenhänge und die leidenschaftliche Beziehung zum Film, zur Oper und zum Theater, ebenso wie die Verbindung zu den Menschen, mit denen er gearbeitet und gelebt hat, mit denen er befreundet war.

Eros und Leidenschaft sind die Maßstäbe dieses Künstlers, dem die Schönheit so nahe war wie der Tod. Dem die Abgründe des Lebens nicht fremd waren und der sich dennoch selbst treu blieb. MONDO LUX ist ein intimer Raum - ein Raum in dem jeder Tag unvergleichlich wird angesichts der verbleibenden Lebenszeit. Werner Schroeter starb am 12. April 2010.
Text & Foto: Filmgalerie 451

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