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Wir sind was wir sind

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Wir sind was wir sind
Paulina Gaitán, Francisco Barreiro
Mexiko 2010 - Originaltitel: Somos lo que hay - Regie: Jorge Michel Grau - Darsteller: Francisco Barreiro, Alan Chávez, Paulina Gaitán, Carmen Beato, Jorge Zárate, Esteban Soberánes, Adrián Aguirre - FSK: keine Jugendfreigabe, nicht feiertagsfrei - Länge: 90 min. - Start: 2.6.2011
Beschreibung

Nach dem plötzlichen Tod des Vaters müssen sich die Mutter (Carmen Beato) und ihre drei Teenager-Kinder (Francisco Barreiro, Alan Chávez, Paulina Gaitán) um den Familienunterhalt kümmern. Dass sie Kannibalen sind und ohne menschliches Fleisch nicht leben können, macht die Sache nicht gerade einfacher. Keiner der älteren Brüder fühlt sich bereit, den Platz des Vaters einzunehmen.

Doch einer muss die Verantwortung tragen, sonst droht der Familie der sichere Hungertod. So enthüllen die aufkommenden Aggressionen und Rivalitäten nicht nur eine aus der Balance geratene Familienstruktur, sondern auch die Verzweiflung gesellschaftlicher Außenseiter, die nun mal sind was sie sind.

WIR SIND WAS WIR SIND ist konsequentes Arthouse-Kino. Dieses furiose Debüt steht in der Tradition kompromissloser, junger mexikanischer Filme wie "Amores Perros" und "Sin Nombre", nutzt aber auch Elemente des Horror-Genres. Doch indem Jorge Michel Grau oberflächliche Effekte nur reduziert einsetzt, ist er dem subtilen Horror eines Michael Haneke näher als dem expliziten Genrekino. In Stil und Inhalt erinnert der Film an "So finster die Nacht": Am originellen Beispiel einer Kannibalenfamilie zeigt der junge Regisseur den täglichen Kampf ums Überleben in einem Umfeld, dem jegliche soziale Empathie abhanden gekommen ist.
Text & Foto: Alamode

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