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Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit

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Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit
Bernhard Ludwig
Österreich 2001 - Regie: Bernhard Ludwig, Peter Hackl - Darsteller: Bernhard Ludwig - Länge: 99 min. - Start: 1.8.2002
Beschreibung

Ein Mann, ein Stift, eine Tafel: ANLEITUNG ZUR SEXUELLEN UNZUFRIEDENHEIT ist ein etwas anderes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man/frau es nicht einmal als Film im herkömmlichen Sinne bezeichnen. Ist es Kabarett, ein Seminar oder vielleicht Therapie? Der Film ist die konsequente und komprimierte Weiterentwicklung des seit Jahren nicht nur in Österreich erfolgreichen Kabarettprogrammes von Bernhard Ludwig. Der Psychologe und Anhänger der provokativen Verhaltenstherapie, steht und geht 99 Minuten lang ganz allein auf einer Bühne und erklärt dem Publikum, unterstützt durch einen Filzstift und eine FlipChart, wie man/frau garantiert sexuell unzufrieden wird oder bleibt.

Das Kino-Seminarkabarett gewährt tiefe Einblicke in die Intimwelt beider Geschlechter: Was wollen alle Frauen? Sind nackte Männer in Socken attraktiv? Woran erkennen Sie sexuelle Unzufriedenheit bei anderen? Was war der wichtigste Sexualakt ihres Lebens? Hört Sexualität im Alter auf? Kommen Frauen von der Venus und Männer vom Mars?

Nachdem es sich aber um einen, statistisch belegbar, positiven Film handelt, erfolgt im zweiten Teil des Films das sexual healing. Anhand von renommierten Sexualtherapeuten und einigen deren grauslichsten Fällen, werden interaktiv mit dem Publikum Lösungsvorschläge erarbeitet und mitgegeben. Korrekterweise muss darauf hingewiesen werden, dass Bernhard Ludwig mit therapeutischen Hilfsmitteln agiert: So werden dem Publikum Metaphern, posthypnotische Aufträge und Subliminal-Techniken angeboten.

Was hier im Kinosaal passiert, verlangt mehr vom Publikum als passives Konsumieren. Damit die ANLEITUNG ZUR SEXUELLEN UNZUFRIEDENHEIT funktioniert und ihre volle Wirkung entfalten kann, muss das Publikum mitarbeiten. Was dadurch passiert, ist im Kino durchaus ungewöhnlich: Jede Vorstellung wird durch das Publikum mitbestimmt, beeinflusst und dadurch anders.....
Text: Ottfilm, Foto: Ludwig Rusch

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