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Der wilde Schlag meines Herzens

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Der wilde Schlag meines Herzens
Romain Duris als Tom
Frankreich 2005 - Originaltitel: De battre mon cœur s'est arrêté - Regie: Jacques Audiard - Darsteller: Romain Duris, Niels Arestrup, Linh-Dam Pham, Aure Atika, Emmanuelle Devos - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 16 - Länge: 107 min. - Start: 22.9.2005
Beschreibung

Tom ist 28 und wie sein Vater im Immobiliengeschäft tätig. Seine Methoden sind halbseiden, sein Vorgehen oft brutal. Zufällig trifft er eines Tages den ehemaligen Konzertagenten seiner Mutter wieder, der ihn ermutigt, an einem Klaviervorspiel teilzunehmen.

Versessen bereitet sich Tom mit Hilfe einer jungen asiatischen Pianistin auf den Termin vor. Hin- und hergerissen zwischen seinen Ambitionen als Musiker und seiner Existenz am Rande der Legalität, wird ihm bewusst, dass sich seine unterschiedlichen Lebensstile nicht länger miteinander vereinen lassen. Tom muss eine Entscheidung treffen ...

Mit seinem fünften Spielfilm legt Jacques Audiard einen wuchtigen Film vor, der in der harten Welt der Schiebereien kleiner Immobilienmakler in Paris angesiedelt ist. Um den Zwängen seines Alltagsjobs zu entkommen, flüchtet sich ein junger Mann in die Welt der Musik. Fortan durchläuft er einen schmerzhaften Prozess der Selbstfindung, des Erwachsenwerdens und der Abnabelung von seinem Vater und erlebt dabei eine der schönsten Liebesgeschichten der jüngsten Kino-Gegenwart.

Audiard, selbst angesehener Drehbuchautor (u. a. „Das Auge“), schrieb das Skript gemeinsam mit Top-Autor Tonino Benacquista nach der Vorlage von James Tobacks Spielfilm aus dem Jahr 1977 „Finger – Zärtlich und brutal“. Als Hauptdarsteller konnte der französische Shooting-Star Romain Duris („Eine Affäre in Paris“, „L’auberge espagnol – Barcelona für ein Jahr“) gewonnen werden, der in Audiards fiebriger Inszenierung zu Bestleistungen aufläuft. Eindrucksvoll verkörpert er die Wandlung vom knallharten und arroganten Immobilienhändler zum geläuterten Pianisten und zieht mit seinem differenzierten Spiel den Zuschauer ganz in seinen Bann. In Frankreich mit knapp einer Million Besuchern erfolgreich angelaufen, sorgte der Coming-of-Age Thriller auch im Wettbewerb der Berlinale 2005 für Begeisterung.
Text & Foto: Concorde

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