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Wer wenn nicht wir

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Wer wenn nicht wir
Lena Lauzemis, August Diehl
Deutschland 2011 - Regie: Andres Veiel - Darsteller: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling, Thomas Thieme, Imogen Kogge, Michael Wittenborn, Susanne Lothar, Maria Victoria Dragus - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 12 - Länge: 124 min. - Start: 10.3.2011
Beschreibung

Deutschland in den frühen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper (Thomas Thieme), begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will.

Als er auf Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.

WER WENN NICHT WIR erzählt von einer bedingungslosen Liebe, die untrennbar mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbunden ist. In seinem ersten Spielfilm beleuchtet der preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseur Andres Veiel ("Black Box BRD") den Aufbruch einer Generation. Für die Hauptrollen stehen die Schauspieler August Diehl ("Die Fälscher", "Salt"), Newcomerin Lena Lauzemis sowie Alexander Fehling ("Goethe!") vor der Kamera von Judith Kaufmann ("Die Fremde", "Vier Minuten"). In weiteren Rollen sind Thomas Thieme, Imogen Kogge, Michael Wittenborn, Susanne Lothar sowie Sebastian Blomberg zu sehen. Der Film basiert auf dem wegweisenden Sachbuch "Vesper, Ensslin, Baader - Urszenen des deutschen Terrorismus" von Gerd Koenen. Jenseits der abgedroschenen 68er-Klischees begibt sich der Film zurück auf Anfang und taucht tief ein in die entscheidenden Jahre der Bundesrepublik: die frühen 60er.
Text & Foto: Senator

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