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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

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11 Oscars zu Recht!!!!! Freddy 5.4.08 13:08

Besser gets nicht!!!!!!! Haldir 4.10.07 16:50

MITTELERDES DREAMBOYS Girly 15.5.07 13:59

Ich liebe diesen Film!!!! Ishika 17.2.07 16:54

Am Ende aller Dinge Sandy Nightingale 11.2.07 13:36

gut, besser- Herr der Ringe Sandy Nightingale 9.2.07 15:10

FREAKS ItsMeDudes 9.1.07 02:36

Viggo Mortensen und Liv Tyler!! Jana 31.12.06 11:13

die besten Film aller Zeiten Johann B. 19.4.06 22:19

WHANSINN!!!!!!!!! stadi 25.2.06 16:46

jeder hat seine meinung ,ABER... gloria 25.2.06 14:30

Beste Film aller Zeiten! 17.7.05 17:08

@dietmar kesten William 19.6.05 19:21


Was wollt ihr eigentlich???? Sabrina 28.3.05 20:41
Was wollt ihr eigentlich???? Sabrina 1.4.05 23:35

jep! Marme 27.3.05 23:50

i'm lovin it Lady_o_mirkwood 27.3.05 00:53
i'm lovin it gangsterflittchen 31.3.05 21:52


unendlich Vincy 19.2.05 12:08

Genialstes Meisterwerk aller Zeiten Johann.B 8.1.05 23:52

The Lord of the Rings! jessminda 16.11.04 21:26

jupp 24.6.04 09:16

ohne Titel moi 22.6.04 22:38

Ich liebe diesen Film! Manuela 19.6.04 14:37

Einfach genial!!!!!!! 25.5.04 08:29

(10/10)
Also erstmal, wer sagt die Filme sein schlecht, der Hat ja mal keni Ahnung. In dem Film geht es um alles. Freundschaft, Durchhaltevermögen, Liebe und Verrat. Ich liebe diese Trilogie. Super Schauspieler, Super Kulisse!!! Ich grüße alle die genauso denken und fühlen.
Yulian 12.5.04 23:12

(10/10)
Sehnsucht nach Mittelerde!!!!!
Die Verfilmung von Peter Jackson ist einfach genial!
Ich könnte mir keine besseren Schauspieler vorstellen (sie sind alle umwerfend). Die Kostüme, Effekte, Landschaft, es ist einfall alles großartig. Die Musik von Howard Shore ist einzigartig. Ich habe Tolkiens Werke gelesen und hätte nie gedacht dass wirklich jemandem gelingen würde, dieses Meisterwerk so sensationell zu verfilmen. Der Film Hat die 11 Oscars wahrlich verdient! Ich habe bei keinem Film so viele Tränen vergossen wie bei diesem. Ich bin immernoch in Mittelerde. Es ist ein Teil meines Lebens geworden. Zur Zeit warte ich sehnsüchtig auf die Special Extented Edition von "Die Rückkehr des Königs". Aber wenn diese dann endlich erschienen ist, woraf soll ich denn dann warten? *heul*

Peter and Fran J. (& the Production: Barry O., Marc O., Howard S., Grant M., Richard T., Alan L., u.a.), the actor: Viggo, Orlando, Elijah, Billy, Dom, Sean A., Sean B., Sir Ian M., Sir Ian H., John, Liv, David, Hugo, Karl, Miranda, Christopher L., Andy, Bernard H., Cate, Craig, and all the others.....thx....I love you!!!!! I'll never forget you!

Namarie

Lúth
Lúthien 19.3.04 22:36

(0/10)
Der Film ist scheiße von vorne bis hinten, auch das Spiel ist megascheiße
Steffen Schiefer 4.3.04 18:03


(10/10)
Der Film ist abgefahren geil
Von allen Wesen (Hobbits,Elben,Menschen,Orks,Zwerge ist Legolas der Elb der allerbeste
Manuel Siewers 4.3.04 17:59

(10/10)
Einfach klasse obwohl ich die anderen beiden Teile nicht gesehen habe
Jürgen Helmreich 28.2.04 20:18

(10/10)
alle die den film 0 bis 9 sterne gegeben haben sind totale flaschen der film iss total geil war nähmlich 7-mal im film
19.2.04 14:12


Antwort an Daniel!

Sich sachlich zu artikulieren, ist die eine Sache,
sich inhaltlich mit meinen Kritiken (davon gibt es
eine Reihe auf dieser Seite!)auseinanderzusetzen, die
andere. Deshalb verzichte ich darauf, mich auf
Ihre unsachlichen Kommentar "sie gehören...." einzulassen.
KinogängerInnen sind manchmal phänomenal. Wo sie Bücher und Zeitungsartikel hyperkritisch analysieren, sezieren und vernichtende Urteile fällen, erheben sie Filme zum Kultstatus, die bei nüchterner Betrachtung oft genug ausgesprochen reaktionär daher kommen. "Der Herr der Ringe" ist in der Beziehung wie die Buchvorlage: eine Märchenwelt, in der es nur Schwarz und Weiß gibt. Eine Geschichte, in der Gut und Böse in einem immer währenden Schicksalskampf um die Geschicke der Erde und der Menschheit verstrickt sind. Die Figuren sind klar stilisiert wie aus einem Karl May-Roman: Aragorn, der Königssohn und Anführer, klug, stark und schön gleichermaßen, der Old Shatterhand von Mittelerde. Legolas, der Elb, schweigsam, anmutig, der edle Wilde, Winnetou (in der Gestalt von Pierre Brice). Gimli der Zwerg, das herzige Raubein, Trottel und Spaßvogel, der Sam Hawkins der Truppe.

Wie das Buch auch ist der Film eine Geschichte männlicher Helden. Es gibt nur zwei nennenswerte eigenständige Frauengestalten: Arwen, die Geliebte Aragorns, deren Rolle sich im zweiten Teil aber auf die eines weichgezeichneten Traumbildes beschränkt, und Eowen, die Königstochter von Rohan, die so gerne zum Bund und in den Krieg will, aber nicht darf (und deswegen auch sterben wird). Ansonsten sind Frauen vor allem namenlose Mütter. Neben den sexistischen reproduziert der Film auch die rassistischen Klischees des Buches: Denn Mordor tut sich mit den "wilden Südländern" zusammen, die als eine Mischung von Tuaregs, Indern und Arabern auf Elefanten durch den Dschungel Mittelerdes toben, mordend und brandschatzend selbstverständlich. Noch übertriebener als das Buch streut der Film jede Menge Auferstehungs- und Erlösermystik ein, wenn der gute Zauberer Gandalf ein ums andere Mal von den Toten zurückkehrt und sich dabei zu "Gandalf dem Weißen" wandelt. So erscheint er seinen Jüngern als gleißende Lichtgestalt, vor der sie ehrfürchtig die Knie beugen und wissen: Alles wird gut. Lediglich der fischige Gollum durchbricht die klare binäre Konstruktion von Story und Figuren.

Was suchen Menschen im "Herrn der Ringe"? Was erklärt die Zurückhaltung gegenüber offenkundig reaktionärem Müll? Mehrere Antworten bieten sich an. Zum einen ist der Film einfach besser als vergleichbare Konstruktionen aus dem Fantasy-Bereich (etwa die "Star Wars"-Episoden). Die bisherigen Folgen der Ring-Trilogie sind sicher hervorragend fotografiert. cht). Die Schnitte und der letzte Schrei der Tricktechnik tun ein übriges, um dem "Herrn der Ringe" die Dynamik zu geben, die das Publikum will.

Es deutet einiges darauf hin, dass es das spezifische Medium Film ist, das hier seine Macht entfaltet: während Texte weitgehend einsam und nur intellektuell vermittelt rezipiert werden, bietet der Film das Faszinosum des bewegten Bildes, des bequemen Konsums und eben manchmal auch des kollektiven Erlebnisses. Kino-Abende sind in erster Linie sinnliche Erlebnisse, Filme wirken nicht nur über die Ansprache an die (kritische) Rationalität. Ansonsten ist es schwer zu erklären, wie zutiefst hierarchische und reaktionäre Bilder wie die eines erlösenden Heilsbringers auf so wenig kritische Distanz stoßen.

Die Popularität des "Herrn der Ringe", sowohl des Buches wie des Films, rührt aber wohl auch daher, dass er Sehnsüchte anspricht, die breit verankert zu sein scheinen; denn sonst häte er nicht diese Wirkung.
Jeder Mensch hätte seine eigene Welt, so wie er es
sich vorstellt. Da es nicht so ist, und auch niemals sein wird, bedient der "Herr der Ringe" all diese
Klischees mit klaren Fronten zwischen Freund und Feind, schwarz und weiß. Und kämpfen wir nicht auch seit Menschengedenken gegen das anonyme Böse? Ist nicht "das Kapital" unser Mordor? Ein Blick in die Geschichtsschreibung zeigt darüber hinaus nicht nur einen permanenten Titanenkampf um "Sozialismus oder Barbarei". Es wimmelt auch von strahlenden (oder tragischen) Heldinnen und Helden, die oft genug weniger Gegenstand kritischer Solidarität, sondern eher plumpe Identifikationsfläche waren und sind. Sicherlich wird der "Herr der Ringe" von kritischen Geistern niemals in den Status eines Kultfilms gehoben werden. Warum auch?
Er ist eben zu einem Markenartikel geworden, wonach
man giert. Hollywood hat bestens verstanden, dass
sich mit Mythen und Eschatologie Geld machen
kann. Es gilt, das zu begreifen, selbst dann, wenn
man gegen den Strom schwimmen muss.

Aber war da nicht so ein Zucken? So ein Griff zu einem imaginären Bogen, ähnlich wie damals, als wir jede Bonanza-Folge unmittelbar danach auf der Straße nachgespielt haben? Aber diesmal bin ich der Legolas.
Dietmar Kesten 11.2.04 16:47


(10/10)
Eigentlich bin ich nur zufällig hier gelandet und bin dann auf die Kritik des Herrn Dietmar Kesten gestossen, welche mich erst etwas verärgerte aber im Grunde genommen doch nur lachhaft ist. Herzliches Beileid Herr Kesten, Sie sind wohl auch einer der Menschen der zum Lachen in den Keller geht und anscheinend selbst Zeichentrickserien wie Tom & Jerry für eine Bedrohung des Weltfriedens hält. Ich verstehe es nicht, das man bei einem Fantasy Film wie Herr der Ringe nach einem tiefgründigen Sinn oder versteckten Botschaften sucht und dann in solchen Filmen sogar Ansätze für Rassismus zu finden glaubt. Ich habe 1985 erstmals Tokiens Werk gelesen und war begeistert von der Welt die er uns präsentierte. Seit dieser Zeit wartete ich sehnsüchtig auf eine Verfilmung dieses Meisterwerks. Sicher gebe ich auch zu, das Tolkiens Schreibweise nicht immer einfach für den Leser ist, aber trotz alledem ist sein Buch einziartig und Vorreiter für eine Flut von Fantasy Filmen oder Büchern.
Regisseur Peter Jackson gab bereits vor Fertigstellung der Trilogie in einem Interview an, das es sich bei seiner Verfilmung um seine Version des Stoffes handelt und er nicht immer der literarischen Vorlage folgen wird. Dies finde ich auch absolut o.k., auch wenn es schade ist das man z.B. einen Tom Bombadil nicht zu sehen bekommt. Jacksons Verfilmung ist in meinen Augen bis auf winzige Aussnahmen absolut perfekt und faszinierend.
Viele werden jetzt auch erkennen wo z.B. George Lucas seine Idee zu Star Wars hatte. Dies hat er ja auch schon in Interviews betont, das Tolkiens Werk Vorlage für seine Sternensaga war. Zuviele Parallelen sind es die einem sofort ins Auge fallen. Lichtschwert bei Star Wars - Frodos Schwert Stich leuchtet wenn Orks in der Nähe sind, Han Solo ist doch nichts anderes als eine Zukunftsversion von Aragorn, Darth Vader ist nur eine Kopie von Saruman, u.s.w.
Ich denke doch es in erster Linie Sinn und Zweck von Jacksons Filmen den Zuschauer zu unterhalten und zu faszinieren und das schafft er in Perfektion. Herr der Ringe Teil 1 - 3 ist das Größte was ich bis heute auf der Leinwand gesehen habe. Die Special Effects sind bestimmt in einigen Jahren überholt aber das tut den Filmen überhaupt nichts, den diese sind für die Ewigkeit.
Wer in hier nacht tieferem Sinn sucht und Ansätze zu Rassismus sowie Verbidungen zum 11.September 2001 findet, der hatte bestimmt eine schwere Kindheit und sieht wohl sogar in den Mainzelmännchen eine gefährliche terorristische Organisation.
Ich kann nur eines sagen: Vielen Dank Peter Jackson !

Über Feedback oder auch Kritik in Form von Mails würde ich mich sehr freuen - Antwort garantiert.
Daniel 11.2.04 15:20

(10/10)
VIGGO MORTENSEN AND SIR IAN MC KELLEN FOREVER!!
6.2.04 19:47

(10/10)
Hammer geil
german 1.2.04 19:30


(10/10)
Ein grandioses Meisterwerk, kein bisheriger Film kann an ihn herankommen. Doch noch mehr freu ich mich auf die Special Extended Edition des dritten Teils.
26.1.04 21:09


(10/10)
Ohne Wort einfach geil!
MTG 22.1.04 21:32

(10/10)
ich find den film geil, aber nur weil der Frodo so süß ist! :)
anni 12.1.04 19:34

(10/10)
der Film ist der geilste auf der Welt ihr hdr hasser und ihr fans seid die besten die mir untergekommen sind
das sind doch die geilsten schauspieler der welt: elijah wood, viggo mortensen, orlando bloom, sean bean, sean astin, liv tyler...............................und natürlich der allergeilste SIR IAN MC KELLEN. obwohl bei dem film ein paar Szenen aus dem buch (sarumans selbstmord...)ausgelassen worden sind ist er der geilste auf der welt. auf jeden fall geiler als last samurai.
Lydia Wiesinger 11.1.04 19:34

(2/10)
So gut war der Film nicht.
Vor allem das geschwollene Geschwätz regt mich auf.
Vor allem der Schluss war ja unter aller Kanone.
Vollkommener Scheiß
Lecter 11.1.04 14:44

(0/10)
interessant.
scheinbar ist hdr einer dieser filme, für die gilt "hate it or love it" - und das genauso konsequent wie die gut-böse-trennung im film.

gleich vorab:

ich gehöre zur hate-it-fraktion :D

normalerweise bin ich der meinung, filme sind genau wie bücher geschmackssache. normalerweise kann man aber trotzdem wunderbar darüber diskutieren, gerade, weil es unterschiedliche meinungen + interpretationen gibt.
sonst wärs ja langweilig.
bei love-it-or-hate-it-filmen jedoch bringt diskutieren erfahrungsgemäß nicht viel.

wenn etwas jedoch derart zum massenprodukt wird, von vielen beinahe exzessiv angebetet, dann finde ich das einfach menschen-psychologisch interessant. ;)

männer mögen diese art heldenepos, klar warum - sie können sich so schön in heldenhafte rollen hineinträumen.

frauen...also ehrlich gesagt, fällt mir im engeren freundeskreis jetzt gar keine ein, die den film mag, aber es gibt sicher solche geschmacksverwirrten wesen (*g*) - wahrscheinlich, weil frau der komplexität der welt für ein paar stunden entfliehen kann ins reich einer dualen schwarz-weiß welt mit reinheit, unschuld, treue, und all solchem romantischen geblah.

vor allem konservativ orientierte werden diesen film mögen. vermittelt er doch tolle werte - und ausflüge in die abgründe der menschlichen psyche sucht man vergeblich (von gollum mal abgesehen).
jasmin 9.1.04 12:41

(10/10)
Herr der Ringe – Teil 3 – Die Rückkehr des Königs

Es gibt schon sehr viele Kritiken zu diesem Film, und hier habe ich mich entschieden, eine Auflistung der einzelnen Figuren zu geben, auch wenn sie durcheinander sind, und so einen Einblick in die ganze Geschichte zu bieten, auch wenn es nur ein Klitzekleiner ist. Wer mehr wissen möchte, dem bleibt es nicht erspart einfach das Buch zu lesen, und so der Originalität perfekt nahe zu kommen.

Andy Serkis als GOLLUM / SMEAGOL

Das 3. Zeitalter. Ein kleiner Rückblick. Der Film fängt an mit SMEAGOL / GOLLUM. Ein Wesen des Fußvolkes. Vor langer Zeit war SMEAGOL der frühere GOLLUM ein glücklicher junger Mann, bis zu jenem Schicksalshaften Tag an dem er den Ring fand. Es war ein sonniger Tag, rundherum Ruhe und Frieden.
Doch zu dieser besonderen Stunde hat sich alles geändert. SMEAGOL, ein Fischer, Bauer und Familienvater. Eines Tages an diesem Tag, fiel er in den Fluss, beim Fischen, da ihn ein sehr großer Fisch reinzog. Und da fand er ihn, den schicksalhaften Ring der sein ganzes Leben verändert hat. Da begann schon der Ring zu wirken, denn er hat SMEAGOL in seiner Gier darin getrieben sich gegen seinen Freund DEAGOL zur Wehr zu setzen und ihn zu töten um so an den geliebten Schatz zu kommen.

Er würde ihn nie wieder hergeben, denn er war süchtig danach. Wie von einer bösen Hand getrieben, packte der Ring nicht nur die Gier von SMEAGOL sondern auch seinen Glauben, seine Einfältigkeit und seine Angst, Mut, einfach alles und verwandelt ihn im Laufe der Jahrhunderte in das teils schizophrene und bösartige Wesen GOLLUM. Ein Wesen das von 2 Seelen besessen ist. SMEAGOL hat sich immer mehr abgesondert, und durch den Ring starb er auch nicht. Er wurde zwar immer älter, seine Seele, sein ganzes Innerstes immer dunkler und böser, doch er starb nicht. Er hat sich von allem abgesondert. Von seiner Familie, seinen Freunden, seinem ganzen bisherigen glücklichen unbeschwerten Leben. Er war einst ein Wesen das den Frieden liebte, den Hobbits gleich, doch was hier mit ihm geschah, war nur aufgrund der Macht Saurons die in diesem Ring steckte. In dem 20. Ring den er geschmiedet hat, den er damals verloren hat vor Tausenden von Jahren.

SMEAGOL wurde langsam immer mehr zu GOLLUM. Er hat gelernt in der Natur zu überleben. Sein ganzes Immunsystem, sein ganzes Körper hat sich immer mehr der Natur angepasst. Er hatte keine Freunde mehr, keine Familie nannte er sein eigen, und immer mehr wandte er sich gegen alles was lebt, immer mit der Angst im Kopf das irgendwer seinen inzwischen heissgeliebten, und lieb gewonnenen Ring wegnehmen könnte.
Kurz nachdem er den Freund getötet hat, beginnt er das erste Mal den Ring – Mein Schatz – zu nennen.

Immer stärker geht die Verwandlung voran. Er verliert seine Haare, sein Gesicht fällt ein, er wird immer dünner, doch er stirbt nicht. Er passte sich der Umwelt an, wie kein anderes Wesen in Mittelerde. Seine böse Seele nahm immer mehr an negativer Energie zu. Er wurde einsamer und einsamer und es gab auch nichts was ihn dazu bewegen konnte zurückzukehren. Er vergisst sogar das es eine Sonne gibt, seinen Namen, er vergisst einfach alles, seine ganze bisherige Identität, die der Eine Ring total in seinen Bann zog, und so wie ein Magnet die Seele dieses Wesens anzog und gefangen hielt. GOLLUM war endgültig geboren, sein Leben als Bewohner des Fußvolkes vorbei. Seine einzige Sorge ist und bleibt der Ring, das es ihm gut geht. Selten dürfte er ihn aufgesetzt haben, wahrscheinlich nur in Notfällen, denn er wollte ihn nur haben, ihn streicheln, täglich ansehen, einfach das Wissen das er bei ihm ist, das er den Ring hat, sein Schatz.

Dies alles entschied der Ring, der eine Art zweites Leben hat, getrieben von Sauron, seiner Macht, dem zerstörten König der hoch über der Burg des Bösen im Lande MOrdor herrscht und seit Jahrtausenden darauf wartet das er den Ring wieder haben kann, und so seine gesamte Energie wieder zurückgewinnt.

Im Laufe der Reise nach der Beendigung des 2. Teiles geht es nahtlos weiter. GOLLUM führt, nachdem FARAMIR sie freigelassen hatte, SAM und FRODO in das Land Mordor zum Schicksalsberg, zu einem geheimen Eingang, da man Mordor nicht begehen kann wie ein normaler Reisender.
SAM hat die ganze Zeit an seiner Loyalität und Ehrlichkeit zu FRODO gezweifelt. Und er sollte Recht behalten. GOLLUM nutzte jede Gelegenheit um SAM von FRODO auseinander zubringen. Seine 2. Böse Seele hat mit FRODO noch so einiges vor, und er will nur eines, den Schatz wieder haben den ihm damals BILBO BEUTLIN, der Onkel von FRODO gestohlen hat. So gab er vor die zwei zu führen. Doch er führte sie in das Verderben, so wie er es sich wünschte. Viel Zeit verging, die Kriege die, die Gefährten von FRODO und SAM führten, gingen spurlos an Ihnen vorüber, GOLLUM immer nur getrieben den Ring wieder zu haben, und er hoffte sein Plan ging in Erfüllung. Nach langer Zeit, nachdem sie das Moor überwunden hatten, kamen sie an die Treppe die nach Mordor führt. Ein alter Pfad, eine alte Treppe führt über 100 Meter bergauf, sehr schwer zu besteigen, und auf diesen Pfad will GOLLUM die 2 Gefährten führen, und hat nur ein Ziel in seinem bösen Hinterkopf, die 2 Gefährten einem Wesen auszuliefern, dass das totale Böse ist, KANKRA.

Endlich erfahren die Leute die das Buch nicht oder nur teilweise gelesen haben, die das Silmarillion nicht kennen, wie Smeagol zu Gollum wurde. Im 2. Teil wurde ja schon sehr viel angedeutet, sein Name war und wie er sich verändert hat. Ich muss sagen ich war mehr als erstaunt, wie es die Trickspezialisten, wie gut sie auch sein mögen, es geschafft haben, ein Wesen aus Bits und Bytes so gut zu erschaffen, das man die ganze Zeit glaubt man habe einen Lebenden Menschen oder ein lebendes Wesen vor sich. Und noch dazu eines mit einem sehr starken Charakter. Jeder einzelne Wesenszug, jeder einzelne verschmitzte böse Lacher dieser Kreatur, erinnerte mich an die vielen Facetten die Menschen in Ihren Ängsten so haben. Und obwohl das Wesen ein computergeneriertes Ding war, und sein Gesicht eigentlich keine Mimik zu lässt, hat es viel mehr Mimik gehabt als so mancher Schauspieler in mittelmäßigen Filmen, die sich berühmt und gut nennen.

Gollum ist einfach spitzenmäßig animiert. Einem Schauspieler mit irgendwas technischem anhängen und dann die Bewegungen auf Blue Screen zu übertragen klingt einfach, aber ist es nicht. Und das Ergebnis ist auf alle Fälle oscarreif, denn in dem 210 Minütigem Film in dem zu 70 % die Kreatur zu sehen war, ist mehr als man sich überhaupt vorstellen kann. Es kommen sehr viele guten Szenen vor, und mir hat es sehr gut gefallen wie man erfährt, in einer sehr schön und weich gezeichneten Geschichte wie die Verwandlung vollzogen wurde, von einem friedfertigen Wesen in ein grausames von Gier und Rache getriebenes Wesen. Die Figur des Gollum war auch irgendwie menschlich, denn in dieser weiten Welt da draußen gibt es wohl mehr Gier als sich Tolkien damals hätte erträumen lassen, und so kann man sich Gollum sehr gut als den heutigen korrupten Politiker vorstellen, aber genug von abschweifendem Kommunismus. Meiner Freundin jedenfalls gefiel die Figur sehr gut, nicht wie sie im Film war, sondern wie sie gemacht wurde, wie sie agiert hat, und hat man im 2. Teil nur gesehen wie man aus Gollum ein unsympathisches herumhüpfendes Fischfressendes primitives Wesen gemacht hat, wurde hier im 3. Teil sehr gut auf den Charakter der Figur eingegangen. Man hat auch versucht das ganze tiefgründiger zu sehen, und ich muss sagen, das alleine verdient schon einen Oscar. Wo hat es sonst noch computeranimierte lebensechte Figuren mit einem starken, wenn auch negativem Charakter gegeben?

Dominique Monaghan als MERRIADOC „MERRY“ BRANDYBOCK
und
Billy Boyd als PEREGRIN „PIPPIN“ TUK
BAUMBART und die ENTS

Ich schreibe absichtlich die zwei auf einmal als Überschrift zur Erklärung der nächsten Figuren, weil die zwei einfach unzertrennbar sind, wie Pech und Schwefel wie Max und Moritz.

Zur gleichen Zeit an einem Ort an der sich Isengart nennt, zu der Zeit wo GOLLUM um die Gunst von FRODO kämpft, hat es MERRY und PIPPIN geschafft, sich mit den Ents zu verständigen und Isengart mit Hilfe von BAUMBART als Anführer einer gigantischen Überflutung zu zerstören. PIPPIN war immer der einfachere von den zweien, und auch immer der, der so gerne geraucht hat. Sein Kraut das er aus Auenland, seiner Heimat, wie der Heimat aller Hobbits mitgenommen hat, nähert sich dem Ende, und nicht einmal MERRY kann dem Einhalt gebieten, und davon auch ein Stück abhaben, PIPPIN ist einfach zu gierig. Doch das ist auch schon seine einzige schlechte Charaktereigenschaft, bis auf das, das er schlampig, faul und einfältig ist, und ein bisschen wie ein kleines Kind ist, doch das ist in gewisser Weise MERRY auch, und auch er ist ein Tollpatsch. MERRY und PIPPIN sitzen seelenruhig in Isengart, auf einen der zerstörten Felsbrocken, als gerade in dem Moment GANDALF, GIMLI, ARAGORN, LEGOLAS kommen, und sich eigentlich nur wundern, wie man so seelenruhig einfach dasitzen kann und rauchen kann, während rundherum Verrat und Krieg herrscht.

Während sie alle seelenruhig in Isengart übernachten, mit dem Wissen das es endlich aus ist um Saruman da passiert es das PIPPIN eines Nachts aufsteht, und den zuvor gefundenen Palantir, den GANDALF an sich genommen hat, an sich nimmt, und ihn sich ansieht. Er hätte der Warnung von Gandalf Folge leisten sollen, doch ungehorsam wie er ist, hat er nicht gefolgt und einfach diese runde schöne Glaskugel genommen und gehalten. Und da passierte es. SAURON hat von seinem Geist Besitz ergriffen und ihn mit sich in seine Welt kurz geführt, ihm die Zukunft gezeigt.

GANDALF hat ihn noch gerade retten können, er wäre wohl gestorben wenn er nicht gewesen wäre, und so kann er ihm berichten das er die Zukunft einer Stadt gesehen hat, von Minas Tirith, dem Weißen Baum darinnen und alles unter Feuer. Eine Zukunft die möglich ist, wenn keiner das verhindern kann, denn die Hauptstadt der Menschen wird untergehen, so will es Sauron. Die große befestigte Stadt Minas Tirith, die hat PIPPIN gesehen, und dahin macht sich GANDALF mit ihm auf dem Weg, nachdem er THEODEN, in Edoras im Reiche Rohan angekommen, nicht überzeugen konnte, Minas Tirith und seinem Truchsess, dem Vertreter des Königs, DENETHOR beizustehen. THEODEN will einfach nicht. Angekommen in Minas Tirith, berichtet PIPPIN trotz seines Schweigegebotes von Gandalf auferlegt, dem König und leidenden Vater vom Tode von BOROMIR, und bietet ihm daraufhin seine Dienste an. Im Austausch für die Liebe die er für BOROMIR gefühlt hat, den er am meisten nach FRODO gemocht hat. Auch er muss in einer Schlacht bestehen.

Wenn MERRY oft auch grässlich zu PIPPIN war, er war doch für ihn wie ein Bruder, ein langjähriger Freund und umgekehrt genauso, und was MERRY erlebt ist alleine schon eine Geschichte wert.

Wunderbar seelenruhig wie man das gefilmt hat, und man hat es auch ein bisschen witzig genommen, wie die beiden da oben sitzen, und wie die Gefährten kommen, und dann darüber sinniert wird, was man nun den mit Saruman mache, und Gandalf entscheidet ihn im Turm zu lassen, dort wo er gefangen ist. Sicher ist das nicht der Romanvorlage ganz entsprechend, und es fehlt sicher einiges, anderes ist wiederum falsch gefilmt, oder nicht der Buchvorlage getreu entnommen, doch diese Änderungen störten mich überhaupt nicht, meiner Freundin gefielen sie, und ich fand sie wunderbar in den film passend. Merry und Pippin passen einfach wunderbar in diese Geschichte und nicht nur das, sie sind unverzichtbare Charaktere, so wichtig wie er Schein für die Sonne. Einfach echt und bezaubernd. Man kann sich gar nicht vorstellen was der Film ohne die zwei wäre.

Was PIPPIN nicht weiß, und GANDALF es ihm sagt, wo er dann geschockt ist, die Tatsache, das SAURON und sein ganzes Böses Heer jetzt glaubt, das PIPPIN der Ringträger ist. SAURON hat durch den Palantir eine Art Kontakt mit PIPPIN aufgebaut und setzt alles daran PIPPIN zu jagen, da er von der Existenz eines Frodo noch dazu als Ringträger nichts weiß. MERRY hingegen auf dem Schlachtfeld auf den Weg nach Minas Tirith wird nur von einer verstanden, das er kämpfen will, von EOWYN.
Gerade dieser PIPPIN jedoch hat eine sehr große Aufgabe von Gandalf bekommen, er soll nämlich das Leuchtfeuer in Minas entzünden, das durch Weitergabe über unzählige Berge fortgeführt werden soll bis es Rohan erreicht und THEODEN endlich reagiert und Minas Tirith zur Hilfe eilt, obwohl er nicht will, da diese ihn damals im Kampf um die Westfjold im Stich gelassen haben.

Was wie immer sehr gut gemacht wurde, in keinster Weise sah man irgendwie und irgendwo das die zwei Hobbits entweder kleiner oder größer waren als in einer vorhergehenden Einstellung, nein sie sind immer gleich, sehen gleich aus, bis auf die Kleidung, sie sie ja natürlich wechseln. Die eine Szene als PIPPIN bei Denethor war, hat man sehr gut dargestellt, seinen Mut wie er mit Gandalf dann zusammen war und in der Schlacht gekämpft hat, und wie der Schauspieler alle Energie und Leidenschaft für seine Rolle aufgebracht hat.

PIPPIN genauso. Einfach gut. Er war immer der, der etwas weniger nachgedacht hat, als der andere, und auch ein bisschen tollpatschiger war. Er hat sehr zur Geschichte beigetragen. Er war immer der kleinste unter den Hobbits im sprichwörtlichen Sinne, denn als THEODEN in die Schlacht ziehen wollte, um der Stadt Minas Tirith beizustehen, und einen 3 Tages Ritt zu begehen, hat eben dieser ihm geraten zu Hause zu bleiben, mehr oder weniger, da er einfach zu klein für die Reise wäre, und nicht reiten sollte. Und hier spürt man unter der einfachen Schale von Pippin wie sie etwas zerbricht, wie ihm klar wird, das er einfach zu klein und jung ist und ein Hobbit noch dazu, ein Nichtkämpfer, und er ist traurig, man merkt es direkt, denn seine ganze Mimik ist darauf ausgelegt, und ich muss sagen, in den viel zu kurzen Szenen wo er mit Baumbart spricht, wo er in Isengart ist, wo er am Schlachtfeld ist, wo er kämpfen möchte, wo er seine Freundschaft zu Frodo bestärkt, ist er einfach zu wenig dargestellt worden.

Genauso wie Merry, der einfach sehr gut in diese Schlacht gepasst hat, denn es gibt selten Leute die klein sind und großes vollbringen, doch Merry ist einer davon, und der Schauspieler bringt diese Figur sehr glaubhaft uns Zusehern rüber. Die gute Szene wo Pippin in den Palantir sieht ist so richtig eindrucksvoll. Ein bisschen zu viel Neugierde und du verbrennst dir den Schwanz. Der Schauspieler der Merry spielt, hat sehr überzeugend gespielt, seine Wut und sein Missverständnis wieso er nicht in einer Schlacht mitkämpfen kann.

Und ich kann keinen einzigen Fehler an ihm erkennen, das er vielleicht mal unecht war, oder nicht gut seine Rolle beherrscht hat, oder das er vergesslich war oder sich nicht angestrengt hat. Sicher ist das alles kein Method Acting, aber das was die gespielt haben, hat im Film super gepasst. Beide haben sehr gut gepasst, und es gibt nichts zu meckern, denn seine Rolle ist herrlich ausgesinnt worden, und beide haben sehr gut gespielt. Wie viel wohl in der SEE darinnen länger enthalten ist, darauf bin ich schon sehr gespannt, und werde mich wohl in Tiefschlaf versetzen um die restlichen 11 Monate des Jahres schnell vorübergehen zu lassen. Ich freue mich schon auf die Szenen mit den beiden. Gut war es vor allem, das sie so klein waren, und so echt aussahen, und daneben ohne irgendwelche Illusionen die anderen Gestalten im Film so groß waren und die Hobbits so klein. Man kann sich gar nicht vorstellen, das die 2 Schauspieler in realer Größe sind, und wenn man bedenkt das man das mit Doubles machte, mit Kindern, Zwergen, die Hobbits darstellte, und die Gesichter mit Hilfe des Computers generierte, dann kann man sich gar nicht vorstellen wie gut das dann in der Realität wird.

Sean Astin als SAMWISE „SAM“ GAMGEE

Eine wahrhaft schillernde Figur. Mit FRODO dauernd unterwegs, jedes Mal an seiner Seite ist er der Koch des Filmes, der FRODO mit dem bisschen was er hat, immer so gut wie möglich am Leben erhält. Nichts und wirklich nichts kann seine Treue zu seinem besten Freund brechen, und das alles anhand eines Gelübdes das
er, zu sehen im 1. Teil des Filmes, FRODO gegeben hat. Er reist ständig mit ihm, weicht ihm nicht von der Seite und ganz gleich was er tut, was er versucht, er liebt einfach seinen Freund FRODO und er lässt ihn nicht aus den Augen. Er ist leider der einzige der ahnt was GOLLUM wirklich vorhat, und als er es mitkriegt und FRODO nicht, da ist er voller Tränen. Er hat sich wohl die ganze Zeit gedacht das er es hoffentlich überlebt.
Ich glaube am meisten ist es SAM der FRODO liebt. Das hat er ihm in dem Film unzählige Male bewiesen.

Leider hat er keine eigenständige Rolle, doch ist es umso spannender, sich über ihn Gedanken zu machen und sie zu zerbrechen, um was schönes daraus zu machen und zu formen. Er wird immer da sein und aufzupassen, für Frodo, und das hält er auch dieses Versprechen. Er ist der jenige, der sein Versprechen hält, immer der Freund von Frodo zu sein, und das ist das was er Frodo geben kann und es auch macht, aus ganzem Herzen in vollsten Zügen und mit 100 % igem Versprechen. Man weiß wenn man ihm sieht, das egal was in dieser Welt in Mittelerde passiert, das er seine Gabe einsetzen wird, zum Wohle für seinen Freund, jeden Zug, jede Regung, die er für ihn einsetzt, die er für ihn fühlt, ist ein Beispiel für die Freundschaft, die nicht nur jeder haben möchte, sondern auch ein sehr schönes Bild für einen GOTT der für uns Menschen jederzeit da ist.

Seine Rolle imponierte mich sehr, da sie am menschlichsten ist. Sicher ist das auch die Rolle von Frodo, aber ich finde er hat am besten gepasst und hat diese Rolle auch am besten gespielt und ausgeführt, denn er hat ein sehr starkes Mimikspiel, dieser Schauspieler. Schön hat er es vor allem gemacht, das er immer bei ihm war, das er einfach einen Hobbit gespielt hat dem die Freundschaft über alles geht. Leider gibt es das meistens nur in Märchen und in Wirklichkeit auch sehr selten. Die Geschichte ist ja wirklich ausgezeichnet geschrieben worden, und noch viel besser verfilmt, und die Charaktere sind in dem Buch alle hervorragend geschrieben worden, aber nach Frodo ist es für mich am meisten Sam der in dieser Geschichte die tragende Rolle hat.
Sicher ist da noch der Held Aragorn da, der wie ein Christus wirkt in dieser Geschichte, der Retter in jeder Not, doch vom menschlichen her, von den ganzen Zügen hat für mich Sean Astin den Vogel abgeschossen, nach Frodo natürlich. Sehr schön gespielt kann man nur sagen, und am besten fand ich es, das seine Rolle mehr als überzeugend war in jeder Hinsicht, denn er hat viele Mimiken spielen müssen und hat das ganze sehr überzeugend rübergebracht, und teilweise musste ich meiner Freundin die Tränen vom Gesicht abwischen, sie natürlich auch meine, und wir dann gemeinsam einige Leintücher auswringen, weil eben auch Sam sehr gut in seiner Rolle war.

Allen voran natürlich

Elijah Wood als FRODO BEUTLIN

Der natürlich den Vogel abgeschossen hat. Denn von allen Figuren in dieser Trilogie ist er der beste.

FRODO hat die schwerste Last zu tragen, den Ring, der ihn sehr oft dazu verleitet hat, auszubrechen und einfach alles liegen und stehen zu lassen und dem Ring nachzugeben, ihn SAURON zu geben, oder ihn für sich zu nehmen, wo er dann dem Ring verfallen würde, und nie wieder in die Normalität zurückkehren würde.
Er ist lange unterwegs. Er merkt es nicht mal das GOLLUM ihn täuschen will, und nicht mal als er Hass gegen seinen Freund und Fast Bruder spürt, renkt er ein, zu groß ist die Macht des Ringes bereits über ihn geworden, doch anfangs kann er ihm noch widerstehen, doch bald werden seine Kräfte immer schwächer. FRODO reist mit SAM entlang des Weges Richtung Mordor. Vor der Treppe die zur Riesenspinne KANKRA führen soll, was FRODO nicht weiß, da es eine Falle von GOLLUM ist, sieht er erst mal die Stadt vor Mordor, die alte tote Stadt in der die Truppen rauskommen, die Richtung Minas Tirith stampfen um die Stadt dem Erdboden gleichzumachen. SAM schafft es gerade noch FRODO in Sicherheit zu bringen bevor der Hexenkönig, der Oberste der Nazgul mit seinem Flugdrachen aufbricht, die anderen zu suchen, um Minas Tirith den Erdboden gleichzumachen. FRODO merkt nicht welche Teufelei GOLLUM mit ihm vorhat. Er läuft blindlings in sein Verderben, und noch dazu mit dem Ring um den Hals. Er ist der einzige, der wichtigste in dieser ganzen Geschichte.

Und nicht nur er, sondern auch der Schauspieler Wood, den bei ihm und einigen Gesten kann man schon von Method Acting sprechen da man sah das er mit Hingabe und Begeisterung seine Rolle gespielt hat. Man sieht förmlich jede Szene wie sie im Spaß gemacht hat, man sieht wie sie in angestrengt hat, und man merkt das er sicher nicht irgendeinen Fehler gemacht hat, und das er wahrscheinlich einer der wenigsten war, die das ganze Buch gelesen haben, schätze auch öfters um seiner Rolle als Frodo gerecht zu werden. Er hat nämlich die größte Aufgabe, an ihm hängst das ganze Geschick der Leute. An ihm hängt das Schicksal von Gondor und seinen Rohirrim, die um Minas Tirith kämpfen, um Faramir und seinen Mannen in Osgiliath, es hängt das Schicksal von Aragorn der versucht in der Unterwelt des Dwimmorberges die Vorfahren von ihm zu überreden die vor 3.400 Jahren seinem Vorfahren Isildur einen Eid schworen den sie nicht hielten, und während 3.020 Jahren haben sie als lebende Tote in der Unterwelt gelebt, nicht sterbend, nicht lebend, und das alles wäre umsonst gewesen, wenn Frodo gescheitert wäre. Gandalf wäre vielleicht gestorben bei der Schlacht im Mordor wo Zehntausende Uruk-Hai und Orks vor den letzten Überlebenden gestanden haben, und die ganze Geschichte wäre vielleicht mehr als schlecht ausgegangen wäre er gestorben. Man merkt richtig seine Anspannung, als wäre das ganze realistisch und keine Geschichte.

Wäre er gescheitert, wäre es umsonst gewesen das die Gefährten gegen die Olifanten der Haradrim gekämpft haben, die wie Festungen daherkamen, und es wäre umsonst gewesen das sie fast alles gestorben wären, als herabstürzende Flugdrachen mit den Nazgul kamen, und sich alle heroenhaft bis aufs letzte wehrten.
Merry und Eowyn hätten nicht von Dunharg aus starten müssen, einen 3 Tagesritt und bis zum letzten sich anstrengen müssen, alle Entbehrungen auf sich nehmen müssen, denn dann wären alle tot.

Und man merkt einfach das es dem Schauspieler Wood sehr gefallen hat, in dieser Rolle aufzugehen, und so einen Platz im Filmhimmel zu bekommen, denn der steht ihm sicher zu. Sowie schon Luke Skywalker eine Figur war die für alle Zeit berühmt war, wird die Rolle des Frodo für Elijah Wood zu einem unvergessenen Ereignis werden die er sicher nicht vergessen wird. Mir hat seine gespielte Intensität sehr gut gefallen, und wenn im 2. Teil 400 Spezialeffekte zum Tragen kamen, waren es hier ca. 800, und die merkt man zwar aber man hat das ganze Hirn auf die Geschichte von Frodo und Sam gelenkt, weil es eben um die Hauptfiguren geht. Man leidet mit Ihnen mit wie Bastian in der Unendlichen Geschichte als er das Buch in der Schule las, und ich lag da am Boden, über 12 Sessel drübergestreut und habe da herumgehämmert, und jeden Axthieb und Schwertstreich mitgekämpft, leider angebunden von 10 Meter dicken Stahlketten das ich niemand anderen verletze. Gespannt wartet man nach der 11 Minütigen Pause nach 100 Minuten Film wie es mit den 2 weitergeht.

Miranda Otto als EOWYN:

Eine wahrhaft schillernde Gestalt in dieser Geschichte. Die Nichte von THEODEN dem Herrscher über Rohan, sie war schon von Anfang an in ARAGORN verliebt, in den stillen Held des dunklen 21. Jahrhunderts unserer Welt. Sie war die, die sich um seine Abwesenheit erkundigt hat, und die um ihn geweint hat im Inneren Ihres Herzens. Sie ist ein Mensch die auf keinen Fall gefangen sein will in einem Käfig und nur darauf warten möchte, bis sie der Altersschock einholt, bis sie ein Mann überflügelt. Sie ist die Erste Emanze von Mittelerde und eine durch und durch wundervolle Gestalt bis in die letzten Züge Ihres Wesens. Seit Kindesbeinen an war sie immer eine Kämpferin, erzogen wie ein Mann hat sie trotzdem nie Ihre Weiblichkeit aufgegeben. Sie ist ein Mensch der für Ihren Traum, für Ihren Glauben in den Tod gehen würde, müsste es sein, und sie kann mehr als Ihren Mut nur einmal beweisen, denn sie reitet gegen den Willen Ihres Onkels THEODEN in die Schlacht um Minas Tirith, der Traumhaften mehr als 200 Meter hohen Befestigung, der Stadt der Herrschaft der Menschen um die SAURON sich kümmert, da er die Stadt vernichten will, um die letzte Bastion der Menschheit zu besiegen.

EOWYN zieht sich nach der Schlacht um Helms Klamm zurück nach Edoras, wo die meisten Häuser zerstört sind, und sie dabei hilft die Stadt mit aufzubauen. Ihr Bruder THEODRIT ist tot, und sie hat nun keine richtige Aufgabe als sich dem Kampf zu widmen, doch Ihr Onkel THEODEN ist strikt dagegen, hat er sie doch schon in der Hornburg in die Schranken gewiesen, als Aufpasserin für Alte und Kinder zu sorgen, was gegen Ihren Willen ist. THEODEN nimmt sie nach Dunharg mit, wo über 6.000 Ritter aus dem ganzen Land darauf warten dem Befehl Ihres Herren Folge zu leisten. Doch EOWYN soll nicht mitreiten. Da trifft sie MERRY der genau das gleiche Problem hat, und auch in Dunharg bleiben soll, bei den anderen, und lieber Stellung halten soll als in der Schlacht zu sterben, doch so schnell gibt EOWYN nicht auf. Sie ist eine Kämpferin und war es immer und wird es immer sein, und wenn sie schon nicht die Liebe von ARAGORN gewinnen kann, soll sie keiner anderer Mann haben, nie und nimmer, und da will sie lieber in der Schlacht sterben, und so schafft sie es, verkleidet als Mann mit den anderen mit zureiten, nennt sie sich DENHELM und nimmt den 3 Tagesritt nach Minas Tirith auf die Pelennor Feldern, um dort gegen die Uruk-Hais anzutreten und auch die Orks zurückzuschlagen.
Sie will auf alle Fälle Ihren Mann stehen, und selbst als die Olifanten kamen, weicht sie nicht zurück. Sie war es die MERRY in einer wunderbaren Szenen, die so richtig das Herz erfreut, die spannend und gut gemacht wurde, die soviel Elan hat, wie ein Orkan, mitnimmt, und mit ihm in die Schlacht reitet. Auf ihn aufpasst.
Und sie ist es, die auf einmal dem Hexenkönig von Angmar gegenübersteht, dem Anführer der Nazgul der vor 12 Monaten Frodo auf der Wetterspitze mit dem Morguldolch auf der linken Schulter verletzt hat.
Er selbst der auf einem gefürchteten Flugdrachen reitet, und gegen ihn muss EOWYN auf einmal antreten.

Die Rolle ist Ihr einfach auf den Leib geschneidert, und wer sagt das sie nicht passt und von allen Frauen im Film nicht die wahrscheinlich beste ist, hat einen Vogel, denn sie spielt die Rolle gut, sie ist es, sie ist einfach die Eowyn, die Tolkien geschrieben hat. Otto ist eigentlich gar keine so hübsche Darstellerin, doch in diesem Film durch Ihre Art, durch Ihr Gebaren, durch Ihre Aussagen, Ihre Ehrlichkeit, Ihre unverfälschte leicht kindliche Liebe, gepaart mit Kampfgeist und dem Willen nicht aufzugeben, ist sie eine wunderbar schillernde Gestalt die wohl jedem gefällt. Sie wird einfach verdammt hübsch und sie ist es, die hat ein wunderschönes Gesicht, eine fantastische Gestalt und sie schafft es einen einfach in den Bann zu ziehen und ich finde es schade nicht mehr von Ihr gesehen zu haben. Die Intensität die von Ihr ausgeht, dieses leicht zerbrechliche, doch ernste, diese Starke Lust nach Freiheit, diese Selbstaufgabe die sie an den Tag legt ist einfach fantastisch.

Sie spielt die Rolle Ihres Lebens auf alle Fälle, meine Freundin hielt mir dauernd die Augen zu, ich wollte Ihr schon einen Heiratsantrag schreien, doch sie nahm mir die Schreibuntensilien und den Computer weg und so muss ich auf einer modifizierten Playstation schreiben. Wie auch immer, Miranda Otto ist eine sehr gute Schauspielerin, und ich glaube die wird nie wieder eine andere Rolle kriegen, weil man sie einfach zu sehr mit der Rolle der Eowyn verbindet.

Lange hat sie um die Liebe von Aragorn gebuhlt, nachdem sie mit wenigen Männern Kontakt hatte, da sie ja Ihren Onkel Theoden gepflegt hat, und dann kommt eben Aragorn in Ihr Leben und sie verliebt sich in ihn, wird aber zurückgewiesen, da will keiner in Ihrer Haut stecken, denn man spürt so richtig das Irhe Welt zusammenbricht. Im Buch heiratet die Schwester von Eomer den letzten Sohn von Denethor, Faramir und wird so die Herrin von Ithilien, das hätte ich auch gerne im Film gesehen. Die 36 jährige Schauspielerin ist Australierin und selbst Tochter von einem berühmten Schauspieler.

Liv Tyler als ARWEN UNDOMIEL:
Und
Hugo Weaving als ELROND:

Was hätte sie gegeben, wenn sie doch die Zukunft sehen könnte. Sie ist die Enkelin von GALADRIEL, einer der schönsten Frauen des Universums, und wird in Lothlorien wo sie lebt, Undomiel genannt, was soviel wie Abendstern bedeutet. Sie kann nie vergessen das sie damals ARAGORN getroffen hat, und kennen gelernt, und lieben gelernt hat, und das ist eine Liebe wie die von Romeo und Julia, total weiß, rein und ohne schädigende Hintergedanken. Sie ist mit ARAGORN immer verbunden gewesen, und hat ihn lieben gelernt, als er eben in Bruchtal gelebt hat. Sie muss leider Bruchtal verlassen um sich mit den letzten Elben nach Valinor aufzumachen. Sie ist ein feinfühliger Charakter und sie hat nie ganz begriffen warum sie weg musste, doch dieses Mal ist es Ihr klar, denn sie würde sterben und Ihre Unsterblichkeit aufgeben, und das nur weil sie ARAGORN über alles liebt. Sie nimmt einen beschwerlichen Weg auf, um Ihrer Entscheidung zu folgen und zurück nach Bruchtal zu reiten. Denn sie hat in einer Vision die Zukunft gesehen die sie haben sollte, und das ist die Zukunft die Ihr Vater ELROND ( Hugo Weaving ) gesehen hat.

ELROND hat sie nicht nach Hause kommen lassen wollen da er weiß was auf ihn zukommt. Sie will nicht nach Valinor segeln auch wenn Ihr Vater dagegen sich wehrt, und sie in die Unsterblichkeit entlassen will, sie lässt sich von niemandem was sagen und wählt die Sterblichkeit um bei ARAGORN zu sein. Sie kann nicht anders, denn sie ist unsterblich in ARAGORN verliebt und sie ist 100 % ig die richtige für ihn.
Das einzige was ELROND noch machen kann ist einfach zusehen, und seiner Tochter beistehen, auch wenn es ihm das Herz zerbricht. Sie ist stets in Gedanken bei ARAGORN und gibt ihm so Kraft.

ELROND hat noch eine Aufgabe zu erledigen, er macht das fast unmögliche möglich, denn er schmiedet mit Elbischer Kunst, mit den besten Elbenschmieden die zerbrochenen Stücke des Schwertes Narsil zusammen das er fortan Anduril nennt, Die Flamme des Westens, und reist zu Aragorn zum Sammelpunkt Dunharg und überreicht es ihm, da er weiß das er der König ist der das Anrecht hat sich auf den Thron Gondors zu setzen, anstelle von DENETHOR der den Thorn hütet bis der wahre König zurückkommt. ELROND hat auch einen guten Ratschlag parat für ARAGORN, der in höchster Eile mit seinen 3 Kollegen den Sammelpunkt verlässt und der lautet die Toten Soldaten der Unterwelt zu rekrutieren, er wäre der einzige auf den sie hören könnten.

ELROND muss von allem loslassen, seiner Tochter die er über alles liebt, die er mit seiner ganzen Überredungskunst und Liebe nicht dazu bewegen konnte die Unsterblichkeit zu wählen. Und ARWEN ist die einzige die für ARAGORN bestimmt ist.

Das Buch kennen sehr viele Leute, da steht drinnen wie es weitergeht. Währen des ca. 210 Min. langen Filmes habe ich mir oft gedacht, wie haben die Leute das nur geschafft, das Liv Tyler, die 26 Jährige Tochter des Rocksängers von Aerosmith so extrem abartig hübsch aussieht, und so fein gezeichnet ist, obwohl sie gar kein Gemälde ist, einfach zum Weinen schönen. Perfekter als wohl jeder Frau der Welt und einfach die Perfektion in Körper und Geist. Liv Tyler ist für die Rolle ebenfalls geboren, genauso wie Hugo für die Rolle von Elrond.
Sie spielt die Rolle mit Hingabe, und hat bei Ansicht des Filmes selber weinen müssen da sie an Ihre Traumhochzeit gedacht hat vor 1 Jahr, leider ist sie vergeben, und meine schnell zusammengeschriebenen 10 Tonnen Liebeseinladungen wurden zu 40 % von meiner Freundin verbrannt.

Nun die Leute vom Film haben sie irgendwie in einem blasen Licht erscheinen lassen, wo man weder Falten noch Dicke Ringe um die Hüfte sieht. Der ganze Film hauptsächlich bei Ihr hat man das am meisten gesehen, war irgendwie mit einem Weichzeichner gezeichnet worden, modelliert wie eine Plastilinfigur, was irre gut gepasst hat. Nicht nur das sie die Rolle auch mit einer gewissen Freude gespielt hat, nein sie hat es mit Überzeugung gespielt, und das ist eine der seltenen Dinge die Schauspieler nicht so gut können, man sieht das Ihr der Dreh sichtlich Freude bereitet hat, auch wenn sie unzählige Male nach Neuseeland zum Nachdreh kommen musste und Ihre Rolle eigentlich sehr klein gewesen ist.

Genauso wie die von Hugo Weaving, der schon mal ganz anders gespielt hat, als Agent Smith in Matrix. Er ist einer der Väter die wirklich treusorgend sind, die sich um Ihre Familie sehr kümmern, aber der auch loslassen kann, wenn er sieht das nichts mehr rauskommt, wenn er merkt das er nichts mehr machen kann, egal ob mit oder ohne Magie, er lässt es einfach. Er hat eine sehr gute Rolle bekommen. Er ist der König über Bruchtal und einer der ältesten Elben in Mittelerde, und er war bei Isildur damals dabei vor vielen Tausend Jahren als Isildur den Ring von Saurons Finger abschnitt, und bis heute überdauert hat, viele Kriege mitgemacht hat und beim letzten Bündnis von Menschen, Zwergen und Elben dabei war um gegen Sauron zu kämpfen. Man sieht in seinen Augen das er einfach Elrond ist, auch wenn er jetzt kein Überdrüber Schauspieler ist, doch mit dem richtigen Einsatz von der herrlich mystischen Musik, also diese feine musikalische Untermalung, die in Schlachten echt bombastisch ist, versteht es der Regisseur Peter Jackson, aus so kleinen Rollen sehr wichtige bedeutende Rollen zu machen, und ich finde es schade das man nicht mehr von Ihr sieht. Die Rolle von Arwen ist Liv einfach auf den Leib geschrieben, sie spielt sie überzeugend, dazu die Musik, das macht sie noch hübscher, man merkt Ihre Treue und Ihre Liebe und man sieht auch wie Ihr Amulett an Licht verliert, dass das Licht in Ihrer Seele symbolisiert, das Ihre unsterbliche Zeit bald vorbei ist, die sie liebend gerne für Ihren Liebsten aufgibt.

Viggo Mortensen ist ARAGORN – ARATHONS SOHN „STREICHER“:

Der Held des Nordens, und aller anderen Windrichtungen. Er kämpft mit den Gefährten lange darum das sie das Böse besiegen, und eines Tages hat er es geschafft, er hat GANDALF getroffen und reitet mit ihn nach Isengart wo sie auf PIPPIN und MERRY treffen. Nach einer kurzen Rast macht er sich mit LEGOLAS und GIMLI auf nach Rohan um THEODEN zu überzeugen Minas Tirith beizustehen. Über die gesamte Bergkette des großen weißen Gebirges wurde dieser Hilfsruf in Edoras registriert und nach einer kurzen Überlegung macht sich THEODEN daran alles in Bewegung zu setzen um mit seinem Herr denen zur Unterstützung zu kommen die er schon aufgegeben hat. Doch ARAGORN hat ihn überredet und gemeinsam macht er sich auf den Weg in die Schlacht. In Dunharg hat er eine Begegnung mit EOWYN und muss sie leider abblitzen lassen was ihm überhaupt nicht leicht gefallen ist, doch er denkt nur an ARWEN.

Die ganze Zeit ist seine Liebe bei Ihr gewesen, auch als er schwer verletzt war, hat sie ihn eigentlich in seinen Gedanken gerettet, und egal was er erlebt, er ist Ihr immer treu gewesen. Er ist durch und durch ehrlich und ein wahrhaft treuer Freund in der Not.
Im Jahre 2931 ist er im 3. Zeitalter im Hause von ELROND ohne Vater aufgewachsen, doch an diese Zeit denkt er nicht zurück. Dieser Waldläufer aus dem Stamm der Dunedain hat immer seinen Mut bewiesen, auch wenn es aussichtslos scheint, wie jetzt in Dunharg dem Sammelpunkt, kurz vor dem 3 tägigen Ritt nach Minas Tirith auf die Felder des Pelennor, wo er sich am Vorabend der Schlacht mit LEGOLAS und GIMLI auf und davon macht, nein er reitet in die Unterwelt, denn von ELROND hat er einen Tipp gekriegt, wie er einige Truppen rekrutieren kann. Er schafft es den Herren der Unterwelt zu überreden mit dem Versprechen Ihnen den Eid abzunehmen den sie damals geschworen haben, und sie somit dann in die Ewige Ruhe schicken wird, wenn sie ihm helfen, und nur durch sein Schwert kann er Ihnen beweisen das er aus der direkten Linie von Isildur stammt und der rechtmäßige Erbe und König von Gondor ist.

Und wie immer spielt dieser 45 Jährige Schauspieler die Rolle mehr als königlich und anmutig hervorragend. 3 Sprachen spricht er, ist ein Genie und kann so manches im wirklichen Leben, ist noch dazu der absolute Traumliebling und Held meiner Freundin, und auch aller anderen Frauen, egal ob frei oder verheiratet, denn er sieht nicht nur verdammt gut aus, er macht eine sehr gute Figur, er ist treu, ein fürsorglicher Mann, ein bestimmt guter Familienvater und noch dazu eine fast reale Gestalt. Viggo spielt die Rolle seines Lebens, das was sich wohl jeder Schauspieler geträumt, unsterblich zu werden mit einer Rolle und er dürfte es geschafft haben, wie Elijah Wood. Einfach spitze. Jeder Blick, jede Geste, sitzt und passt und hat Hand und Fuß, und alles in allem ist er einfach ein wohltuender Anblick. Alleine wie er schon da am Pelennor kämpft, wie er gegen die Trolle antritt, wie er auf der größten Schlacht der Filmgeschichte antritt um die Orks zu töten, wie er im Kreis der letzten ist, die verzweifelt versuchen die Heerscharen von Mordor zu besiegen, wie er mit Gandalf reitet und wie er immer auf der Seite des guten ist. Er verliert nie seine Haltung, ist ein in sich etwas gekehrter aber ehrlicher Mensch und hat wirklich mehr als alle anderen drauf.

Er ist nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern hat seine Rolle richtig eingehend studiert und sei es nur das er ein echtes Schwert zum Filmdreh hatte und am meisten auch übte, oft Stundenlange am Tag, um für die Rolle so richtig gerüstet zu sein. Er verdient es wahrhaft König genannt zu werden, und alleine schon die Ausstattung sein Gewand, einfach ein Wahnsinn wenn man das alles sieht. Ich kann ihm nur vollstens beipflichten und beistehen in seinem Tun, und selbst als ihm in einer schwachen Stunde alles drückt und weh tut, und Versuchungen übermannen, da ist er mutig und tapfer, und tritt als Schauspieler in die Fußstapfen der ganz großen.

Sir Ian McKellen als GANDALF DER WEISSE:
John Noble als DENETHOR,
SCHATTENFELL,
David Wenham als FARAMIR:

GANDADALF ist endlich als der Weiße zurückgekehrt. Mit den anderen Gefährten kehrt er zurück nach Isengard, und findet dort einmal die 2 Hobbits, MERRY und PIPPIN. Nachdem er sich mit Ihnen endlich wieder unterhalten hat, was alles sehr vermisst hatten, und Ihnen erzählt hat das SARUMAN endlich geschlagen wurde, freuten sich alle riesig. SARUMAN wird immer in seiner Festung bleiben, so GANDALF zu den Hobbits, leider sieht man ihn nicht, da diese vielen Szenen um SARUMAN und GRIMMA SCHLANGENZUNGE nicht gezeigt wurden.

Nach einer Pause reiten sie nach Rohan um auch Theoden zu warnen, und ihn dazu zu überreden nach Minas Tirith zu ziehen, was der aber nicht will, da damals Gondor ihm nicht geholfen hat, als er in Not war und seinen Kampf gegen die Westfjold führte. Über 100.000 Orks und wütende Uruk-Hais sind auf den Weg nach Minas Tirith um die größte Stadt der Menschen zu zerstören, denn deren Zeit soll gekommen sein, doch GANDALF versucht alles um das zu verhindern. Kurz zuvor hatte PIPPIN in der Nacht als er schlief ihn aufgeweckt, als er den Palantir nahm, und so mit die ganzen Gefährten in Gefahr gebracht hat. Nun weiß GANDALF das SARUMAN glaubt das PIPPIN den Ring hat, und ist somit für ihn doppelt als verantwortlich. Mit seinem wunderschönen absolut göttlichen wirklich traumhaftem Pferd Schattenfell nimmt er ihn mit nach Minas Tirith um zu versuchen den dortigen Truchsess DENETHOR zu überreden sich für den Krieg zu rüsten.

Einen Krieg den Mittelerde noch nie gesehen hat, einen Krieg der so schrecklich ist das es niemand wagt daran auch nur zu denken.
In der Zwischenzeit, FARAMIR ist aus der Stadt Osgiliath zurückgekommen, versucht er seinen Vater DENETHOR, der noch sehr unter dem Tod seines Sohnes BOROMIR leidet verständlich zu machen, das er auch ein Sohn seines Vaters ist, der will das er dorthin zurück geht wo er gerade hergekommen ist, aus der selben Stadt um sie zurückzuerobern und somit seinen Mut und seine Loyalität gegenüber seinem Vater, dem Gesetz und der Stadt zu erweisen. DENETHOR hat den Tod seines Lieblingssohnes nicht leichtfertig überstanden, und sein Leid war viel größer als er angenommen hat, und wie FARMIR richtig rausfindet, er hätte tot sein sollen, anstelle von BOROMIR, sein Sohn FARAMIR der ihm völlig egal war.

PIPPIN hat inzwischen, gegen den Willen von GANDALF, seine Dienste in einer feierlichen Zeremonie dem Truchsess über Gondor angeboten, und will bei ihm bleiben, als Ersatz für seinen Sohn, als weiterführender Dienst für BOROMIR und er nimmt an. GANDALF versucht weiterhin zu vermitteln aber DENETHOR lässt sich nicht darauf ein die Truppen von König THEODEN zu bitten ihm zu helfen, sein falscher Stolz verbietet es ihm. Und so sinnt GANDALF auf eine List, er lässt durch PIPPIN die Leuchtfeuer der Stadt entzünden, die sich in Minutenschnelle fortfeuern bis hin zu THEODEN der daraufhin nicht zögert, und seinen Hass auf Gondor vergisst um der Stadt zu Hilfe zu eilen.

Während dem ist FARAMIR unter schlimmen Umständen auf der Flucht vor den Orks in Osgiliath, und als GANDALF das sieht ist er sofort auf den Weg um die Truppen heimzubegleiten mit seinem Treuen Schattenfell, und vertreibt die Nazgul, die sie schon töten wollten, die Flüchtlinge.
Leider konnte auch GANDALF für FARAMIR nichts machen. In der Zwischenzeit macht sich THEODEN auf den Weg, sammelt Mann, wie Wikinger, naturverbundene Kämpfer die nichts fürchten und für Ihren Herrn jederzeit in den Tod gehen würden, bis auf ein paar Ausnahmen.
Und nun steht die Schlacht bevor, mit Trollen, Haradrim und den Olifanten, mit riesigen großen Zugtieren die Nashornkameltapiren gleichen, Monstern und abartigen Tieren, dem Hexenkönig von Angmar, Nazgul und Flugdrachen die, die Stadt angreifen wirft sich GANDALF in die Schlacht um seinen Mann zu stehen.
Und es wird die größte Schlacht die je in einem Film zu sehen war. Doch seine Aufgabe war nicht nur die Schlacht, auch musste er einen Mord vereiteln der sonst mehr als Schlimm hätte enden können.

Gandalf ist eine hervorragende Figur, man könnte sich wirklich Seiten und Bücherlange ausfreuen über diese Rolle und den Schauspieler McKellen der sie spielt und auch er ist für die Rolle geboren, er passt einfach wie die Faust auf das Auge. Der 64 jährige Engländer, der 1989 zum Sir geschlagen wurde von der Englischen Königin hat schon über 40 Filmpreise gewonnen. Er ist der mächtigste Zauberer von Mittelerde.
Vor tausenden von Jahren haben sich die Maia Manwar und Varda entschieden, Gandalf im damaligen Dritten Zeitalter, um das Jahr Tausend auf die Erde zu schicken um den Bewohnern von Mittelerde mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Seine Rolle auf dieser Welt wurde eine immer wichtigere, und so ist er über 2.000 Jahre auf der Erde gewandelt und hat mehr Wissen gesammelt als jeder andere, und ist nun der mächtigste Zauberer auf Mittelerde, und wäre er das nicht, dann hätte er kein bisschen bestehen können im Kampf gegen die Horden von Sauron. Und das hat er nicht nur alleine geschafft.

Sein treuer Freund Schattenfell hat ihm dabei sehr geholfen. Es stammt aus Rohan, aus dem Königreich in Mittelerde. Er stammt aus der Rasse der Mearas. Theoden hat Gandalf gesagt er soll sich ein Pferd aussuchen und er hat sich für Schattenfell entschieden, dem besten Pferd im Stall von Theoden, dem Fürst der Rösser, dem König der Pferde. Lange musste Gandalf mit ihm reden das er ihn überhaupt als Reiter akzeptiert hat, und das noch ohne Sattel und Zaumzeug, aber das wurde immer weniger zu einem Problem. Anfangs ist er natürlich schlecht geritten, doch durch die Künste von Schattenfell wurde es kein Probleme das Gandalf drauf sitzen bleibt und selbst als er getrabt ist, war er immer noch schneller als jedes andere Pferd in Mittelerde. Einmal hat er die Strecke von den Furten des Isen bis nach Minas Tirith, das sind ca. 660 Km in nur 4 Nächten geschafft.
Am Ende der Geschichte hat Gandalf seinen Freund natürlich mit nach Valinor genommen.

Und dieses Pferd ist alleine schon eine megamässige Erwähnung wert. Meine Freundin wollte es haben, und wir saßen da friedlich und stritten uns mit ein paar Panzerfäusten darum wer nun in die Leinwand stürzt und das Pferd rausschneidet und mit nach Hause nimmt. Alleine diese Intensität wie er das Tier als Freund in die Schlacht führt, wie es mit Windeseile ihn überall hinbringt wo Not am Mann ist, wie stolz er durch die Steppe reitet, einfach mehr als nur zu sehen, man muss es fühlen, das ist einfach ein Wahnsinn.
Da schießen einem wirklich wahre Freundenstränen in die Augen. Gandalf hat sich, oder besser der Schauspieler sicher für die Rolle sehr intensiv vorbereitet, und das sieht man weil er die Rolle mit Bravour spielt, und zwar so als wäre es das normalste der Welt. Er ist einfach der, der immer da ist und mit gutem Rat zur Seite steht, wie ein Krankenhaus in der Unwirklichen Welt der Krankheit. Er hat immer Mut, hört nie auf, und sein Blick ist einfach ein ganzer Band voller Lebensweisheit und ohne ihn wäre alles einfach nicht mehr das selbe.

Bilder, Musik, Special Effekte, Schlachten, Technik,

So viele Traumhaften Bilder, so viele wunderschönen Märchenhaften, so extrem schön gezeichneten Wesen, Tiere und Menschen, die Gestalten, die ganzen furiosen Kampfszenen, das ist einfach ein Wahnsinn.
Man kann das ganze einfach nicht in Worte fassen da es unfassbar ist. Die Leistungen aller sind wunderbar. Ich weiß ja nicht wie die, die ganzen Effekte gemacht haben, aber sie sind wirklich freundreich erdrückend, und du sitzt da nur im Kino und springst herum voller Elan, und willst mitkämpfen in der Schlacht, schlägst einen Kinosesseln nach dem anderen kaputt, merkst nicht einmal das da ein paar Typen drinnen sitzen, die sich auf ein paar Wochenlange Krankenstände freuen. Die Technik alleine, so was zu bauen, die ganzen Figuren auf die Leinwand zu bannen, jede Einzelheit ist einfach märchenhaft schön. Alleine schon wie die, die Stadt Minas Tirith gebaut haben im Film, aus weißem Marmor, mehr als 200 Meter hoch in einen Berg gehauen, führt der Weg über unzählige Serpentinenstraßen hinauf, und alleine die Szene wo Gandalf mit Pippin auf Schattenfell zu Denethor reitet, die Straße hinauf, die Leute alle beiseite rufend, das sie ihn nicht aufhalten, ist wunderbar, sie zeugt so richtig davon, Gib niemals auf, Habe Mut und kämpfe, so gut du kannst.

John Rhys – Davies als GIMLI der Sohn von GLOIN
Orlando Bloom als LEGOLAS
CAte Blanchett als GALADRIEL

GIMLI ein Zwerg und ein Elb, LEGOLAS, in der Welt der Mittelerde ein ganze seltenes Gespann, weil sich normalerweise Zwergen mit Elben nicht verstehen, doch haben die zwei zusammengefunden, und sind als Freunde auf den Weg in die Schlacht. LEGOLAS ist einfach atemberaubend. Durch das Geschenk von der Herrin von Lothlorien, den Bogen der Elben, hat er nicht nur einmal den anderen Gefährten das Leben gerettet, und dank seiner Künste sein Gleichgewicht zu halten, hat er alleine einen Olifanten besiegt, doch das sieht man sich lieber im Film an. Er ist der absolut wichtigste Gefährte, und ARAGORN hat sich mehr als einmal auf ihn verlassen können. ARAGORN ist er ohne zu zögern in die Unterwelt gefolgt, als der keine Angst bewies, und auch GIMLI ist Ihnen gefolgt, auch er ist mehr als unverzichtbar. Trotz seiner kleinen Statur kann er laufen und kämpfen wie kein anderer, und seine unverzichtbare Axt ist es, die nicht nur einmal Leuten das Leben rettet.

Leider auch hier wurden einige witzigen Szenen eingebaut, und einige Szenen die mit dem Buch nicht übereinstimmen, in denen LEGOLAS seine Künste zeigt, aber das hat trotzdem sehr gut in die ganzen Szenen gepasst und ich bin froh das sie Peter Jackson der Regisseur übernommen hat, denn alles kann man nicht filmen, und vieles fehlt dann einfach, was sonst keiner filmt.

GIMLI lässt sich auf keinen Fall abbringen in Dunharg zurückzubleiben und ARAGORN alleine ziehen zu lassen um die Armee der Toten zu rekrutieren. LEGOLAS wollte sogar einen von Ihnen töten, vergebens.
Seit Jahren herrscht eigentlich eine Feindschaft zwischen Elben und Zwergen, doch in der Zwischenzeit sind die 2 sichtbar unzertrennliche Freunde geworden, nicht nur wegen der Bereitschaft sich auf Neue Dinge einzulassen, die auch LEGOLAS teilt.

Der 59 Jährige Engländer war schon in unzähligen Rollen gewesen, und ist in Wirklichkeit 1,85 Meter groß, man sieht es kaum, und es wirkt so als wäre er immer klein gewesen. Und nicht nur das er unzählige Heiratsanträge bekam, ich kann auch gar nicht sagen, er wäre groß schöner, klein sieht er viel besser aus.
Gimli im Buch ist geboren im Dritten Zeitalter im Jahre 2.879, und ist aus dem Volk der Durin. Sein Vater war wie gesagt Gloin, dessen Freund und Expeditionsleiter der berühmte Thorin Eichenschild war, von dem im Buch viel zu lesen ist, und als er Jung war, verbrachte er einen großen Teil seiner Jugend in den Ered Luin bis er 2941 mit seinem Vater nach Erebor zog, wo Thorin sie begleitet hat. Wäre er Galadriel nicht begegnet, in die er sich verliebt hat, würde er nie so über die Elben denken, sondern vielleicht noch wie früher sein, schließlich war er einer der Ersten Zwerge die nach der alten Feindschaft mit den Elben Kontakt zu Ihnen aufgenommen hat, wenn auch unfreiwillig. Bei der Schlacht um Minas Tirith hat er mit seiner Axt 42 Feinde geköpft. Gimli ließ sich in den Jahren nach dem Ringkrieg mit einer Gruppe Zwerge vom Erebor in Aglarond nieder; seither galt er als " Herr der glitzernden Grotten ". Und am Ende der Geschichte war er es, der mit Legolas in den Westen, nach Valinor fuhr.

Seine Rolle ist eine ganz besondere, denn einerseits muss er den alten Hass der Zwerge auf die Elben verkörpern, andererseits seine Liebe zu Legolas, den er als Freund liebt wie jeden anderen, und dann auch noch ist er der, der Galadriel bis zum Tode verteidigen würde, wenn sie jemand beleidigen würde. Die Königin der Elben, diese wunderschöne Cate Blanchett im Film wie ein Engel gemacht, so weise, so fein und hübsch, hat ihm als einziges Geschenk damals eine Strähne seines Haares geschenkt, und von da an war er der selbsternannte Verteidiger von Galadriel. Er hat sie wieder gesehen am Ende aller Dinge. Und das musste John glaubhaft darstellen was sicher nicht leicht war. Einerseits den Konflikt, andererseits die Liebe. Aber er hat es schön gemeistert, und trotzt seines wilden Bartes der wie ein Buschfeuer aus seinem Kinn hervorsprießt, sieht man die Mimik von ihn, wenn er lacht und sich freut, wenn er weint, und traurig ist. Er verbirgt keine Gefühlsregungen, und in der Schlacht vor Mordor ist er sofort da, schließlich geht es darum einen aussichtslosen Kampf zu bestehen, mit dem Aussicht auf den Tod. Und ich weiß das kein anderer seine Rolle hätte auch nur annähernd so gut spielen können.

Sicher war es ein bisschen störend weil er dauernd das gleiche Gewand anhat, wie ein Obdachloser, und man sieht ihn wie alle andere nicht aufs Klo gehen, oder sich duschen, aber man sieht ihn immerhin essen und trinken was sowieso schon ein Fortschritt ist. Eine sehr gute Rolle die er da spielt.

Der 26 Jährige Bloom ist in seiner Rolle der Sohn des Elbenkönigs Thranduil. Es war 3.018 im Dritten Zeitalter als sein Vater ihn nach Bruchtal schickt, wo Elrond alle einberufen hat. Er hat verdammt gute Augen und ist ein hervorragender Kämpfer auch wenn seine Vorfahren viel besser sind als er. Er ist der wahre Freund in der Not, nie beleidigend, akzeptiert er einfach das unvermeidliche und ist so was wie der beste Christ in dieser Geschichte. Diese Geschichte die sich um den Kampf von Gut gegen Böse handelt, wie viele zuvor, erinnert sie mich auch an die Kindergeschichte, Mio mein Mio, die sogar mal verfilmt wurde, mit Christopher Lee als Bösewicht. Und hier merkt man einfach den Indianer bei Legolas raus, dessen Schauspieler Orlando Bloom einfach seine Rolle gefunden hat.

Schade ist das man ihn so wenig sieht im Film, das man wenig über ihn erfährt, trotz der Länge des Filmes, aber das ist wohl weil man sich auf die anderen wichtigeren Figuren konzentrieren musste. Er ist ein hervorragender Bogenschütze, nie geht seine Munition aus, das hat mich schon verwundert, aber wenn man bedenkt das er eine Art Zauberbogen hat, vielleicht auch einen Köcher, dessen Pfeile nie ausgehen, schließlich hat das alles ihm Galadriel geschenkt. Dann denkt man darüber nicht nach, in Westernfilmen gehen den Akteuren auch die Munition nie aus.

Er ist ein sehr begnügsamer Freund, isst sehr gerne Lembasbrot, das einen Mann einen ganzen Tag sättigen kann, und ist sehr bescheiden. Er ist immer an der Seite von Aragorn und würde ihn nie verlassen, und sein Wort wiegt mehr als das Gold der ganzen Welt. Wie sein Vater ist auch Legolas aus dem Stamm der Sindarin.

Was wissen wir über Elben? Nun sie sind unsterblich, wie alle Elben, außer Arwen die ist ja nicht nach Valinor gegangen. Wenn er getötet wird, ein Elb, dann stirbt sein Körper, doch sein Inneres, seine Seele geht in die Hallen von Mandros ein, eine Art Walhalla, und dort wird er gereinigt. Von dort kann er in einer Art Reinkarnation wieder zurückkehren und in einem anderen Körper geboren werden.
Ein Elb wie Legolas würde nie auf Besitz wert legen, es ist ihm unwichtig, er ist einfach, und begnügsam, wie ein Stiefmütterchen. Er hat Achtung vor allem was lebt, und selbst vor Gegenständen und Waffen. Sie lieben die Musik, Poesie und Wissenschaft, Wissen und lernen ist Ihnen wichtiger als jeder Spaß der Welt und jede Technik.

Am See von Cuivienen das in einer Bucht im Binnenmeer von Helcar liegt, wurden sie das erste mal genannt, oder sind da erschienen. Da war mal ein Valar namens Orome, der hat sie bei einen seiner Jagdausflüge entdeckt und von da an waren sie nicht mehr wegzudenken. Das Volk der Elben war Jahrtausende unzertrennbar mit dem der Menschen verbunden. Als das zweite Zeitalter geendet ist, haben sie die Herrschaft den Menschen abgegeben. Und sie zogen von da an zu den grauen Anfurten hinüber nach Valinor in die Lande der Unsterblichen wo kein Mensch je hinkommt, außer wenigen Ausnahmen. Als das vierte Zeitalter beginnt, sind keine Elben mehr in Mittelerde.

Galadriel ist eine von Ihnen, eine der sicher schönsten Frauen des Planeten. Sie ist es die sich mehr traut als viele anderen, und die sich mit den Gefährten anfreundet, voller Weisheit und schönem Stolz herrscht sie über Lothlorien. Im Film ist die 34 Jährige Australierin die Frau von Celeborn. Sie trägt den Ring Nenya, einen von 3 Elbenringen, und sie ist die Großmutter von Arwen. Sie ist eine Seherin. Keine Telepathin oder Hellseherin, sondern eine Seherin die andern Leuten in das Herz sehen kann. Sie sieht alles was sich darin abspielt und wie ein Spiegel schmettert sie es einen entgegen, die Wahrheit, keine Lüge. Sie würde niemals lügen, sie ist voll Edlen Geschlechtes und wahrhaft einzigartigen Geblütes. Geboren wurde sie im Zeitalter der Sterne. Als das zweite Zeitalter so richtig da war, im 8 Jahrhundert hat sie geholfen das Elbenreich von Eregion zu gründen.
Als der Einfluss von Sauron immer größer wird, geht sie in das Gebiet von Lorien und überredet die Elben sich gegen Sauron zu erheben. Sie bringt die Elben die sich im Wald verstreut haben dazu zu kämpfen um Ihr Land.
Das Dritte Zeitalter kam, und sie wanderte sehr viel mit Ihrem Gatten Celeborn herum, hat auch gegen Melkor mitgekämpft, einem sehr bösen welchen, und ist später nach Lorien zurückgekehrt, wo sie die Galadhrim ein Stamm der Elben beschützen wollte vor dem Untergang.

Sie und Gandalf sind dabei nicht die letzten die gegen Sauron kämpfen wollen,. Und da half ihr der Elbenring sehr den sie damals bekam. Ganz am Ende, als Barad-Dur die Festung zerstört ist, spürt sie den Schmerz der über Tausend Jahre wo sie lebt, was sie tat, und was sie alles hat erleben müssen, wie eine Last, und fährt nach Valinor mit Gandalf, Bilbo, Elrond, Frodo, um dort für immer zu leben.

Ein bisschen Hintergrund:

Aragorn ist der Chef der Dunedain. Einem Geschlecht das schon sehr alt ist. Er ist der letzte Erbe und Nachkomme von Isildur, der damals den Ring behalten hat anstatt ihn in den Schicksalsberg zu werfen. Er ist sehr traurig darüber das er aus der Linie von Isildur stammt. Sein Vater war Arathorn II. Der hat die Tochter von Dirhael geheiratet, Gilraen. Und die hat einen Sohn bekommen, eben Aragorn II.

2 Jahre war er alt, als sein Vater Arathorn II. mit den Söhnen von Elrond ausgeritten ist um gegen Orks zu kämpfen. Sein Vater ist dabei tödlich verwundet worden, von einem Orkpfeil, im Auge. Gilraen ist mit Ihrem Sohn zu Elrond nach Bruchtal geflogen der schon viele Leute der Dunedain aufgezogen hat. Er wurde für Aragorn wie ein Vater. Und Elrond gewann den Jungen sehr lieb. Seine Herkunft musste verborgen werden, und so nannten sie Aragorn einfach – Estel – Hoffnung. Es durfte nicht bekannt werden, den Sauron hat alles daran gesetzt alle Erben von Isildur zu töten, um nicht Gefahr zu laufen des einer mal den Ring findet und ihn bekämpft. Als Aragorn 20 war, hat ihm Elrond die ganze Geschichte erzählt und gab ihm das Erbe seines Vaters.

Der Ring von Barahir. Aragorn ist ja ein entfernter Verwandter der Elben, das war das Zeichen dafür, der Ring, und dann noch die Bruchstücke vom Schwert Narsil. Mit dem hat ja damals der Isildur dem Sauron die Finger abgeschnitten. Dann gab es da noch das Zepter von Annuminas und das hat ihm Elrond nicht gegeben. Das muss sich Aragorn noch verdienen. Und von da an hat er Arwen getroffen. Und Elrond hat schon gewittert das er sich in sie verliebt hat.

Elrond hat ihm prophezeit er wird was ganz großes machen oder einfach ganz untergehen.
Daraufhin hat er Bruchtal verlassen und hat 30 Jahre gegen Sauron gekämpft. Er wurde ein Freund von Gandalf und lernte sehr viel von ihm. Als er 49 war ist er nach Lorien gekommen. Dort hat er Galadriel getroffen. Und blieb bei Ihr. Dort traf er wieder auf Arwen. Und als er von dort ging, hat Arwen ihm Ihre Unsterblichkeit in Form eines Amulettes geschenkt das er immer um den Hals hatte. Er kehrte zurück nach Bruchtal wo Elrond ihm sagte, das er nicht will das Arwen Ihre Unsterblichkeit aufgibt.

Er zog erneut aus um gegen Sauron zu kämpfen und kam zu Frodo. Nachdem alles geschafft war, wurde er zum König, man nannte ihn Elessar, - das heißt elbischer Elbenstein, und er heiratete Arwen. Und sie lebten 120 Jahre glücklich. Er gebar seinen Sohn Eldarion und mehrere Töchter.
Als er spürte das er sterben muss hat er Gondor die Flügelkrone übergeben und das Zepter von Arnor seinem Sohn und er starb. Arwen ging zurück nach Lorien wo sie blieb.

Und das hätte ich auch gerne alles gesehen. Doch zurück zum Film, ich glaube ich habe alles gesagt, er ist der beste Film aller Zeiten, nach Vom Winde verweht, Spartacus, Ben Hur und Lawrence von Arabien und ich gebe ihm auf alle Fälle. Ich kann keinen Fehler finden, vielleicht das sie einige Szenen nicht verwendet haben, und alles von Saruman rausgeschnitten haben. Eine Pause gab es bei dem Film, wir haben uns alle gefreut und nach dem Film ist das Leben einfach um vieles schöner. Ich kann ihm jedem empfehlen, und wenn es gut geht, schafft es der Film nach Titanic endlich als einziger und Erster der Geschichte des Filmes, das weltweite Einspielergebnis von 1 Milliarde $ zu überschreiten.

100 von 100

13 Seiten A 4
59.967 Zeichen
10.028 Wörter
Tuvok 9.1.04 10:10

(8/10)
Ein wunderbarer Film, trotzdem freue ich mich auf die DVD da dem Kommerz doch zu viele Zugeständnisse gemacht wurden. Was die Kritik von Herrn Kesten angeht so erinnert mich sein Kommentar an die "Antidrogenfilmfassung von Woodstock*. Diese Fassung unterlegte die kiffenden Hippies mit "keine Macht den Drogen Kommentaren" ,es wirkte nur lächerlich. Lassen wir doch den Herrn der Ringe einfach das sein was er ist..ein Mythisches Märchen von Gut und Böse..nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Gerrit J. van der Meer 8.1.04 18:03

(10/10)
ey, alle die diesen film scheiße finden, haben ihn net verstanden.......

Ich habe ihn in 4 tagen 3 mal gesehn un er wird nie langweilig sag ich euch!!!

jackson hat unglaubliche arbeit geleistet und wem der film nicht gefällt, soll ihn nicht gucken oder ihn wieder vergessen, aber nicht darüber schlecht reden!
Sindy 30.12.03 15:07

(10/10)
Zu Dietmar Kesten
Jede Filmkritik/Rezension ist eine Gratwanderung, vorallem wenn sich subjektive Wahrnehmung im Feld einer "Massenhysterie" behaupten muss. Und ich denke im Falle von Herr der Ringe darf man - im positiven Sinne auch - von einer "Massenhysterie" sprechen. Jeder Film soll sich sowohl kritischen als auch löblichen Rezensionen aussetzen müssen und dürfen. Allerdings hört bei mir der Spass auf wenn fern jeglicher Realität mit pseudo-intellektuellen Argumenten ein wirklich mindestens "guter Film" wie "Die Rückkehr des Königs" derart unprofessionell zerrissen wird, wie es Dietmar Kesten getan hat. Das ist nicht konstruktive Kritik sondern, entschuldigt diesen ordinären Ausdruck, "gequirllter Blödsinn" was das geschrieben wurde! Fehlende Emotionen des Verfassers werden in eine unfaire Zerstückelung der Trilogie umgeleitet, eine offensichtliche Fehlinterpretation und Falschunterstellung jagt die andere. Herr der Ringe ist Fantasie und will in erster Linie unterhalten, Emotionen wecken! Wir sind Menschen und keine Maschinen, wir wollen für einen kurzen Zeitraum ein Stück weit Pathos, wollen Weinen, Lachen, Trauern, Mitfiebern mit den uns lieb- und unliebgewonnen Figuren in einer Welt, wo so manch Fantastisches der harten Realität weichen muss. Ist das so verkehrt? Herr der Ringe ist keine gesellschaftskritische Film-Trilogie sondern Unterhaltung pur auf gehobenerem Niveau. Wer andere Strömungen in diesen Filmen sehen und eine gesellschaftsverdummende Tendenz ausmachen will hat mein tiefstes Bedauern. Herr Kesten, wir alle wissen, dass im Hintergrund der meisten Filmproduktionen in dem Umfang von Herr der Ringe kapitalistische Fäden gesponnen werden. Wir alle wissen dass böse Hollywood-Bosse nur die Knete vor Augen haben. Aber gerade einem bis dato Independent-Regisseur wie Peter Jackson, Grössen wie Ian McKellen oder Bernhard Hill, renomierte Theater-Darsteller in England, sind solche postmoderne Produktionen als letztes negativ anzurechnen. Diese Selbstverliebtheit, mit welcher Sie diesen Film förmlich zerreissen, erschrickt auch mich! Meine Einstellung zu Filmen gilt als kritisch, aber ich kann unterscheiden zwischen Realität, Fiktion und vorallem zwischen Filminhalt und dem Trari-Trara welches um jeden Film gemacht wird. Diesem Film faschistische Misstöne unterjubeln zu wollen und in als eine gesellschaftsverblendende Marketing-Maschinerie der Film-Industrie anzuprangern zeugt wahrlich von fehlender Identifikation Ihrerseits mit a) dem Medium Film, b) der Magie von Fantastischem und c) Ihnen als Kritiker. Sie deklassieren sich nämlich selber indem sie sich so verhalten wie jene, die sie anprangern: Grossspurig und unglaubwürdig!

Filmkritik
Ja, der Film ist wahrlich bombastisch. Es ist ein Film der ganz leisen Töne im Stile eines Tautropfens in der Morgendämmerung, als auch eine Darstellung unglaublicher Wucht: ein 20-Tonnen-Vorschlaghammer inmitten eines Höllen-Feuers. Es ist Pathos pur, wenn 6'000 Rohirrim in eine Orkmasse von 200'000 reiten, wenn Eowyn den Hexenmeister von Angmar im Namen der Frauen besiegt, wenn Faramir zu dem Gesang von Pippin und durch seines Vaters Irrsinn in Tod getrieben werden soll, wenn Sam Frodo mit tränenüberquollenen Augen und Worten der Strapazen monatelanger Wanderungen den Schicksalsberg hinaufträgt. In solchen Momenten will ich weinen, trauern, jubeln, schreien und ich will dass mir die Gänsehaut literweise den Rücken runterläuft. Es ist ein Film zum Jubeln, zum Geniessen, zum Abschalten. 31/2 Stunden Fantasie pur und das Kino in einer naiven Gewissheit verlassen, dass das Gute schlussendlich gewinnt, dass Abschied immer schmerzlich ist, das kein Erfolg ohne Einsatz zu holen ist. Danke Aragorn, Legolas, Gimli, Gandalf, Pippin, Merry, Sam und Frodo, danke Tolkien und vorallem danke Peter Jackson, ihr gebt uns in einer Realität voller Lügen und Schmerzen für eine kurze Zeit ein Stück der Hoffnung zurück, die in unser aller Herzen wohnt - und welche wir in solch Momenten leuchten sehen!
Pascal 29.12.03 15:15


(10/10)
Der Film ist foll genial und auch mitreißent aber ich finde das das Ende ein bischen lang geworden ist aber sonst ist der Film foll gras!
Laura 27.12.03 16:58

HARRY POTTER UND DIE KAMMER DES SCHRECKENS Godric Gryffindor 29.12.03 21:02

(10/10)
der film ist einfach krass aber ich verstehe nicht wie man den film nur kritisieren kann und vor allem der regisseur hat sehr sehr gute arbeit geleistet.die meckerer sollen es erst mal besser machen!!!total coole effekte und gimli bringt mal wieder alle zum lachen.
sabse 27.12.03 15:24

(8/10)
Nach Dietmar Kestens Kritik sehe ich mir den Film lieber nicht an. Furchtbar, dass all die alten überkommenen Mythen, die Tolkien in seiner Schwarte verwendet, zum Erzählen einer Geschichte benutzt werden. Ich werde statt dessen vor meinem Kamin hocken, Philosophie und Gesellschaftskritik studieren und über Wege nachsinnen, Faschismus, Rassismus und Kriegstreiberei in mir zu bewältigen, da ich an den vorangegangen Filmen, wie ich schuldbewußt gestehe, Freude hatte.
Ganz im Ernst: Ich habe den Film gesehen und war etwas enttäuscht, da er wirklich nur eine Light-Version des Buches ist. Sarumans Tod: auf der DVD, Eowyn und Faramir in den Häusern der Heilung: auf der DVD, Bruce Spence als Saurons Mund: auf der DVD, Aragorn und die Armee der Toten erobern die Korsarenschiffe: auf der DVD, Gandalf und der Hexenkönig: auf der DVD, Merry wird in die Dienste König Theodens aufgenommen: auf der DVD etc. Ich hatte am Ende das Gefühl, nur einen Teil des fertigen Films gesehen zu haben, ein Best-of, das gnadenlos in gut drei Stunden untergebracht werden musste. Nichtsdestoweniger eine erstaunliche Leistung Peter Jacksons, die in die Filmgeschichte eingehen wird. Respekt auch, dass er den Mut zu der vielfach kritisierten, halbstündigen Coda hatte. Immerhin haben wir es mit einem Zehn-Stunden-Film zu tun. Noch ein Wort zur vorangegangenen Kritik: Natürlich sind Anklänge zu Leni Riefenstahl-Inszenierungen spürbar, und man kann bei gewollter Interpretation dem Film zweifelhafte Tendenzen unterschieben. Es ist eben nur fraglich, wo die Grenze zwischen Manipulation durch einen Film und der eigenen Paranoia vor aufkommendem Faschismus etc. liegt. Ich für meinen Teil habe die Filme sehr genossen, Tolkien-Puristen und der vorhergehende Kritiker werden das anders sehen. Möglicherweise bin ich ein leichtfertiges, denkfaules und manipulierbares Subjekt, aber irgendwie schießt mein Vorgänger etwas über das Ziel hinaus. Ich warte auf jeden Fall auf die Extendend Edition der DVD, auf der die oben aufgeführten Szenen hoffentlich alle zu sehen sind.

Das hier gehört eigentlich in die Sparte "Antworten" zu Herrn Kestens Kritik. Ich füge es aber an meinen Beitrag hinzu, weil hier durchaus Raum für Denkanstösse ist:

Lieber Herr Kesten

ich muss Ihnen ganz ehrlich gestehen, dass ich beim ersten Lesen Ihrer Kritik etwas den Kopf geschüttelt habe. Aber auch wenn ich nicht mit ihr übereinstimme, hat sie mich etwas nachdenklich gemacht.

Ich musste an ein Erlebnis denken, welches Stephen King in seinem Sachbuch „Danse Macabre“ schilderte. Er besuchte mit seinem Sohn eine Aufführung des Walt-Disney-Zeichentrickfilms „Bambi“. Und obwohl er sich bewusst war, dass er manipuliert wurde, begann er bei tränentreibenden Momenten der Handlung zu weinen, voller Ärger über sich selbst. Das brachte mich dann umso mehr ins Grübeln. Ist diese Manipulation verwerflich, oder spricht sie dafür, dass ein Kunstwerk gelungen ist? Sicherlich ist das Erzählen einer Geschichte, sei es literarisch auf Buchseiten durch bloße Sprache, dramatisch auf der Theaterbühne mit ihren Mitteln oder auf der Kinoleinwand, auf der sich Bilder mit vielfältigen Konnotationen aneinander reihen lassen, doch erst dann gelungen, wenn der Leser sein Interesse an den Protagonisten und ihren Konflikten behält. Ist diese Sicht aber noch zeitgemäß, oder sollten wir nach Brechts epischem Theater vielleicht über diese hinausgewachsen sein?

Ich hatte für drei Stunden meine vielfältigen Probleme vergessen und muss gestehen, dass ich in pathosbeladenen Momenten (Ritt der Rohirimm etc.) mich fast körperlich einbezogen fühlte. Und obwohl ich oftmals etwas den Kopf schüttelte über Dialoge, die sehr stark auf die Tränendrüse drückten, wurde diese bei mir dennoch angesprochen.

Jetzt, hinterher, stellt sich bei mir die Frage, was den Unterschied zu einem Film wie „Hitlerjunge Quex“ oder „Kolberg“ macht. Mit Söhnke Wortmanns Film „Das Wunder von Bern“ ging ein Aufatmen durch den Blätterwald. Endlich sind Pathos und Gefühle im deutschen Film wieder möglich! Die Frage ist eben, gewinnen wir damit eine Unschuld zurück, die wir eigentlich verspielt haben, oder sind wir bereits auf einem fatalen Weg, Dinge pathosbeladen zu vereinfachen?

Sollten wir nicht auf rationale Weise für uns selbst überprüfen, wie wahrscheinlich die bewusste Absicht der Zeichnung konservativer, überkommener Bilder ist, die sie an den Filmen doch offensichtlich bemängeln? Ist es nicht sehr viel wahrscheinlicher, dass Peter Jackson als großer verspielter Junge jenseits aller Gesellschaftsproblematik einfach nur einen gigantischen Film schaffen wollte, ein großes Räuber-und-Gendarm-Spiel in seinem eigenem heimischem Sandkasten? Da gleich tiefgründige gesellschaftliche Hintergründe herbeizuzitieren, erscheint mir irgendwie – bitte nicht beleidigt sein – auf eine 68erhafte Art antiquiert. Es ist natürlich die Frage: Wenn wir uns bereitwillig von einem Film manipulieren lassen, sind wir dann denkfaule Lämmer, in gewisser Weise zu degeneriert und manipuliert, um Wahrheiten hinter Pathos zu erkennen. (Und wenn ich sehe, was uns von den TV-Sendern jeden Tag rund um die Uhr ins Haus geschickt wird, ohne dass ein Massenprotest ausbricht, frage ich mich, ob wir nicht wirklich so weit sind!) Oder sind wir einfach unverkrampft und genießen die Aufbereitung alter Mythen, eben jener Ihnen so verhassten Heldenlieder, deren Wirksamkeit wie es scheint, nie nach lässt? (Sonst wäre die heutige dramatische Kunst ja nur noch Brechts episches Theater, oder?)

Vielleicht bin ich zu feige, eine konkrete Meinung abzugeben. Ich merke gerade, dass ich nur Fragen gestellt habe. Ja, ich mag die Filme, sie sind für mich eine perfekte Weltflucht, und ich bin mir dessen bewusst. Aber ich weiß auch, dass dies eine gefährliche Gratwanderung ist. Wenn plötzlich das Gefühl wieder Einzug hält ins Kino (siehe in Deutschland „Wunder von Bern“) und dann nicht gleich die Keule des Kitschvorwurfs geschwungen wird, muss das nicht negativ sein. Ich habe immer das Bild einer wunderbaren, sehr schmackhaften Torte vor mir, die im Übermaß genossen allerdings den Magen verderben kann. Wann immer ich anfange, Ihre sehr rational-analytische Welt etwas zu betrauern, kommt mir wieder ein Film wie das Nazipropagandawerk „Kolberg“ in den Sinn, und ich rufe mich innerlich selbst zur Wachsamkeit. Ich denke, ein Merkmal, dass man in seiner Identifikation mit fiktiven Helden und Handlungen zu weit geht, ist, wenn die kritische Auseinandersetzung über die Filme zu emotional wird und zu persönlichen Angriffen führt. Allerdings kocht gegen Ende Ihrer Kritik – seien Sie mir da bitte nicht böse - ebenfalls die Passion etwas hoch. Und ob die Verfilmung von „Herr der Ringe“, die ja in ihrer Entstehung ein ganz eigenes, bemerkenswertes Abenteuer und Glücksspiel, welches so gar nicht auf den Markt ausgerichtet war, in den Archiven verstauben wird, nun, da habe ich doch meine Zweifel. „Intolerance“, „Vom Winde verweht“ und „Triumph des Willens“ sind unabhängig ihrer fragwürdigen moralischen Haltung filmische Klassiker, die keineswegs vergessen sind. In diesem Sinne hoffe ich, ich war nicht zu harsch und verbleibe, über die Frage grübelnd, ob ich ein manipuliertes Schaf oder ein in aller kindlicher Unschuld genießender bin,

Ihr Markus Wolf.
Markus Wolf (Homepage) 27.12.03 12:17

(9/10)
-Monumental-Fantasy nach der Verfilmung Tolkiens legendären Buchreihe mit XXL-Happy-End-

Millionen Menschen haben sich durch die Buchreihe Tolkiens mit dem Titel "Der Herr der Ringe" in eine entfernte Fantasywelt entführen lassen, in der Schwertkämpfer, Zwerge, Hobbits, Trolle, Elfen und andere magische Wesen noch immer Gültigkeit und Existenz besitzen. Ebenso entführt fühlt man sich, wenn man nach den vielen Stunden der Verfilmung aus dem Kino schreitet und den gewohnten Alltag erblickt, als befände man sich definitiv in der falschen Welt. Die Geschichte sei schnell erzählt, denn ein abgrundtiefes, böses Auge fand Zugang in die Welt der Elfen, Zauberer, Zwerge und auch Menschen, zu jenen vergangenen Zeiten, als sie noch gemeinsam die Erde teilten. Das Böse erschuf einen mächtigen Ring, der jeden verführte und den Träger zu einem unkontrolilerten Vasallen machte. Doch trotz der Kräfte der Elfen und Zauberer. die dem Ring ebenfalls nicht widerstehen konnten, gelang es einem kleinen Hobbit der Macht des Ringes zu widerstehen und wird zum Retter der Welt erkoren, da er als Einziger in der Lage zu sein scheint, den Ring zum Ort des Unheils zurückzutragen und ihn dort zu vernichten.
In jedem Fall haben wir es hier mit einer grandiosen und einzigartigen, gelungenen Verfilmung zu tun, die vermutlich nie wieder übertroffen werden wird. Doch wundert man sich gegen Ende des Films (mit dem wohl längsten Happy-End, das ich jemals gesehen habe) schon ein wenig, dass durch die Vernichtung des bösen Ringes die Menschen die Herrschaft über die ganze Welt erhalten und Elfen, Zwerge und Zauberer daraufhin in der Versenkung verschwinden. Vielleicht ist hier vielen Kritikern ein wichtiger, symbolischer Punkt entgangen.
Jonathan Dilas (Homepage) 25.12.03 11:55


(10/10)
"Die Rückkehr des Königs" ist einfach nur filmischer Bombast!!!
Stefan Amolsch 23.12.03 18:42

(6/10)
Herr Kesten sollte sich mal den Film "A Beautiful Mind" anschauen und überlegen, ob er auch schon langsam einem kleinen Verfolgungswahn bzgl. der Filmindustrie, Rassismus etc. erliegt. Die Russen greifen dann bald auch sicher an und hoffentlich züchten wird auch bald die studierten Supermenschen. Grausig wird mir bei dem Gedanken, wenn Menschen wie Herr Kesten Lehrämter besetzen und ihr gefährlichen Halbwissen ungebremst auf Jugendlichen prasseln lassen dürfen. Hallo!! Es geht hier um Unterhaltung für Menschen, die noch Märchen mögen und ihr Kind im Erwachsenen füttern und nicht um Massenpropaganda.
feinding 23.12.03 15:31


(9/10)
Also wirklich, ich als langjähriger Filmfreak und Herr der Ringe-Fan muß mich fragen, wie man sich derart selbstverliebt in ein Fremdwort-Chaos verstricken kann, welches letztendlich nichts mehr mit der eigentlichen Sache zu tun hat. Nämlich einen Film zu rezensieren, und zwar unter Berücksichtigung der üblichen Bewertungskriterien, die da wären...Schnitt, Drehbuch, Umsetzung, Darsteller, Atmosphäre und einiges mehr, was einer Buchverfilmung entspricht! Dies macht...kaum zu glauben, einen grandiosen Film aus.
Lieber Dietmar, ich glaube doch, daß die Mehrheit von uns keine Nachhilfe darüber braucht, wie die tükische und vom Vulgärkapitalismus verseuchte Filmindustrie auch diesen Stoff erneut gekonnt ausschlachtet und dabei vorgegaukelte Lebensweisheiten schafft, die sich mit unserer harten Realität nicht vertragen.
Wir sprechen hier von Stoff, der ein Genre begründete. Die Tatsache, daß Fantasy trotz all seiner Vielfalt seine eigenen Regeln und Grenzen hat, nimmt deinen Ausführungen jede Spur von Nachvollziehbarkeit.
Wenn Du so tief schürfst und dabei Jackson kritisierst, oder von mir aus auch die Filmindustrie mit all Ihren profitorientierten Methoden, dann kritisierst du auch Tolkien. Und hier hört der Spaß definitiv auf. Auch, wenn gerade die eingefleischten HDR-Fans das vielleicht anders sehen handelt es sich um eine filmische Interpretation der Buchvorlage. Diese stellt weniger Handlungsfreiraum zur Verfügung, als es für Viele vielleicht den Anschein hat. Und sieht man mal von allen großen und kleinen Abweichungen ab, bleibt der Kern des Ganzen das, was das Fantasy-Genre und auch die Verfilmung des Buches ausmacht, der Kampf zwischen Gut und Böse! Hier wird schwarz und weiß gemalt, es herrschen klare Strukturen, da gibt es nun mal die Elben, die rein und gut sind, und die Orks, welche dunkel und böse sind. Klassische Rezepturen einer epischen Fantasygeschichte. Die Thematik ist so simpel und wirksam, eine Analyse, wie du sie darlegst, verkommt angesichts dieser Tatsache zur absoluten Bedeutungslosgikeit. Hollywood hat gar keine andere Wahl als sich innerhalb dieser genreüblichen Grenzen zu bewegen, nur so kann aus einer Verfilmung dieser Art ein Blockbuster entstehen. Das dabei durch Merchandising, Tricktechnik-Overkill und gezieltem Massen-Hype durch die Erschaffung von neuen Helden und Schurken trotzdem die Scheine gezählt werden, ist so normal wie das 11 Uhr-Frühstück eines Hobbits. Als Tolkien-Kenner ärgert mich vor allem die Unterstellung rassistischen Ansätze, auf ähnliche Verwirrheiten in schriftlicher Form bin ich des Öfteren gestoßen. Nicht ohne Grund bot Tolkien´s Meisterwerk Zeit seines Lebens ausreichend Angriffsfläche für gewisse "Interpretationskünstler. Mich wundert immer wieder, mit welcher Verbissenheit gewisse Herrschaften nach sprichwörtlich "an den Haaren herbeigezogenen" Begründungen einer angeblichen Kritik suchen.
Tolkien oder den Filmemachern jedoch allegorische, ja rassistische Ansätze zu unterstellen ist jedoch an Unverschämtheit kaum zu überbieten. Aber ich werde dieses Thema bewußt nicht weiter ausführen, das habe ich schon zu oft getan.

Kommen wir endlich zum Film...

Der dritte Teil der HDR-Trilogie wartet mit phänomenalen Trickeffekten auf, welche das epische Ende der Reise Frodo´s und seiner Gefährten perfekt in Szene setzen. Die Geschichte bekommt wieder eine klare Linie, nachdem im zweiten Filmteil bekannte Patzer und unnötige Abweichungen in der Umsetzung für etwas Unruhe gesorgt hatten. Wie bereits im ersten Teil spiegelt der Abschluß der Trilogie nun erneut den Geist der Vorlage wieder, und schafft durch Frodo´s verzweifelten Kampf am Ende der Reise und dem verbündeten Kampf der freien Völker Mittelerdes gegen die dunklen Mächte Saurons eine Atmosphäre, die der Buchvorlage gerecht wird.
Teilweise wirken die einzelnen Handlungsfäden gestaucht und zu schnell abgefertigt, dieses Problem wird sich jedoch hoffentlich mit der 5 Stunden-Extended Edition erledigt haben.
So Leute, ab in´s Kino...hier geht es doch hoffentlich immer noch um atemberaubende Kinoerlebnisse.
Sollte ich Lust auf tiefgründige Analysen mit allerlei philosophischem und gesellschaftskritischem Erklärungszwang haben, richte ich mein Augenmerk auf Low-Budget-Produktionen diverser japanischer, französischer oder spanischer Independent-Filmer. Drei Stunden Mittelerde und wieder zurück in der harten Realität, die es einem sicher nicht übel nimmt, wenn man Ihr mal für ein paar Stunden entflieht.
9 Punkte deshalb, weil nichts vollkommen ist !!! Aber einiges fast...danke Mister Jackson, das mit dem Ork-Anführer in der Pelennorschlacht, der einem der Bad Taste-Aliens gar nicht unähnlich sieht, halte ich für die abgebrühteste Aktion der Filmgeschichte. Na, wem von euch ist es aufgefallen??? Bis zur King Kong-Rezension.
Bren, Karlsruhe 22.12.03 21:38

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Dietmar Kesten 23.12.03 15:49

(10/10)
ich freu mich schon total auf den 3teil!!
morgen geh ich ins Kino,ich bin sicher:Der Film ist sicher super!!!!!
Arwen 22.12.03 19:40


@Dietmar Kesten
Das was ich oben lese ist ja wohl die dümmste und and den Haaren herbeigezogenste Kritik die ich je lesen durfte. Üben Sie noch etwas.
Ansonsten kann ich nur sagen der Film hat mich beim anschauen gepackt sowi verzaubert. Einfach wunderbar
tempi 20.12.03 13:06

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Dietmar Kesten 20.12.03 15:11

(1/10)
DER HERR DER RINGE – DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS

RÖCHELN FÜR DEN MARKT

von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 19. 12. 2003.

Die Figuren kann man mögen oder nicht. Wie im Buch, so im Film.
Die Fantasy- und Hysteriewille, die zur Zeit durch die Kinos rast,
ist allerdings ein schlimmer Rückfall in die Trivialität des
Aufbruchskinos, als mit Sagen- und Ritterfilmen ferne
Weltgegenden über den Kinematograph ins heimische
Wohnzimmer geholt wurden: tröstlich, verlogen, sentimental.

Sauron und die Hobbits, den Ringträger Frodo (Elija WOOD),
den Zauberer Gandalf (Ian McKELLEN), Legolas (Orlando BLOOM),
Aragon (Viggo MORTENSEN), Arwen (Liv TYLER), die Unfigur Gollum,
Ringgeister, Elben, Olifanten, Flugsaurier, Riesenspinnen und
anderes Untier, die Orcs, Chroniken und Karten, Stammbäume, die
saubere Landschaft, die Story, die Kamera, Filmschnitt, den
Einsatz der Computertechnik und die atemberaubenden
Bilder- all das, und das gewaltigste Werk der Filmgeschichte machen
allerdings noch keinen grandiosen Film aus.

Die Handlung zu erzählen, macht keinen Sinn mehr. Jeder kennt sie
bereits: Saurons Armee steht vor den Toren von Gondor- bereit
zur entscheidenden Schlacht um Mittelerde. Die Schicksale der
verstreuten Gefährten laufen in einem einzigen Showdown zusammen.
Jeder weiß, wie die Ring-Saga endet. Spätestens seit der Berliner
Uraufführung ist sie kein Geheimnis mehr: der Ring ist vernichtet im
Feuer des Schicksalsberges.
Ein engstirniges Machwerk feiert nun einen scheinbar weiteren
Erfolg, und hieraus zieht sich das Potenzial der Handlungsstränge,
die mit der Postmoderne assoziiert werden können.

Der dritte Teil ist trotz aller perfekten Tricks nur Effekthascherei.
Zeigt er doch die völlige Konstruiertheit der Geschichte.
Er offenbart nämlich zwangsläufig eine der Schwächen des
Regisseurs Peter JACKSON, die bereits in den vorhergegangenen
Teilen zum Makel wurden.
JACKSON lässt Gandalf sagen:
„Du kannst nur entscheiden, wie Du die Zeit nutzen willst, die Dir
gegeben ist!“
Die Tolkien Fan-Gemeinde wird zwar in Jubel ausbrechen, und über
diese Sätze genauso hinwegsehen wie über die Knebelung der
Filmverträge, mit denen Warner die Kinos bei der Stange hält.
Wie im Film, so ist auch dort die Kleingläubigkeit bereits angekommen.
Und am Markt ist sie derart fortgeschritten, dass diese hilflose
Kommunikationskost einen Höhepunkt nach dem anderen erreicht.

Der zentrale Satz Gandalfs, der die Ring-Sage durchzieht, nährt bei
näherer Betrachtung eine Spirale der Verunsicherung. Schwört er doch
auf Wesenszüge und Charaktereigenschaften, die die Moderne schon
längst als Platzhalter in ihrem System begreift, und die zur dunklen
Seite der Gesellschaft gehören, wie der kindliche Hobbit Frodo Beutlin.
Wer kann heute noch entscheiden, „wie er seine Zeit nutzen will?“
Die Niederganggeschichte der Zeit, die mit der Selbstgenügsamkeit
beginnt, und mit den Bewegungsformen des Kapitalismus endet,
führt zwangsläufig zu einer kompletten Destabilisierung des Subjekts
und seines sog. ‚freien Willen’.
Eine individuelle Freiheit, wie sie der „Herr der Ringe“ suggeriert, gibt
es nicht. Vielleicht zu Hause am Kaminfeuer, im heimischen ‚Auenland’,
oder bei der Ring-Anhängerschar.

Doch nicht nur das macht die Fragwürdigkeit aus.
Der drohende Untergang im Film, die transformierenden Bewegungen,
die Geistererscheinungen im Reich der Unwirklichkeit, selbst die
Ordnung zwischen Rassen, Geschlechtern, Männern und den wenigen
Frauen, zeigen ein Bild, dass rein äußerlich an Wesenszüge und
Charaktereigenschaften der ‚Rassen’ anknüpft.
Für den Philosophen Etienne BALIBAR bestehen darin die Grundlagen
eines „neuen Rassismus“.
Zwar sollte man JACKSON nicht unterstellen, dass er mit seiner
Trilogie einer ‚Rassengeschichte’ Vorschub leistet.
Streng genommen ist aber die Schroffheit des Films und die rückwärts
gewandte Ideologie, die sich in dem Versuch niederschlägt,
die ‚blaublütigen’ und ‚tapferen’ Menschen kategorisch einzuteilen,
und sie fein säuberlich von den Untoten zu trennen, leider nichts
anderes als ein Rauchvorhang, hinter dem sich die Endlosschleife
des ideologischen Mythos vom Endkampf im „Kampf der
Kulturen“ (HUTTINGTON) in einer Spirale stetig entwickelt.

Nur der Stärkere siegt, es gibt keine „Freiheit ohne Opfer“, und kein
„Sieg ohne Leid“.
Wer genau hinhört und hinsieht, erfährt wie der „Herr der Ringe“ sich
mit diesen Zitaten schmückt, und wie er sich die Quintessenz des
Lebens vorstellt. Wird die ganze Pracht des schönen Scheins
aus dem Film herausgenommen, dann bleibt Block-Denken und
ein Kriegsbild übrig, in dem selbst eine Totenarmee als Bündnispartner
gewonnen werden kann. Die zum Endkampf hochstilisierte Erlösererkenntnis,
dass das Schicksal eine Kreisbewegung ist und bis zum Schluss
auf zauberische Weise im Gestrüpp der Betroffenheit beeinflusst
werden kann, spiegelt auf seltsame Weise die Ereignisse nach
dem 11. September 2001 wider.
Diese Vergangenheit, die mit einem (mythischen) Schlag der
horizontfüllenden Armeen gegen das vermeintliche Böse begonnen
hatte, und die mit der Wortgewaltigkeit von BUSH, RUMSFELD
und WOLFOWITZ schnurgerade in den Schlachtruf gegen
den Terrorismus einmündete, ist nicht nur eine Parallele
zum „Herrn der Ringe“.

Der ‚flexible’ Kapitalismus mit seinen kurzfristigen Arbeitsverhältnissen,
mit der stetigen Sucht, globale, multinationale und nationale
Konflikte auszulösen, trägt in sich den Zerfall fester
Orientierungs- und Identitätsgrößen.
Diese irrationale Verarbeitung findet im „Herrn der Ringe“
seine Entsprechung.
Es ist der Mythos von den ‚Guten’ und den ‚Schlechten’, die sich
im Kampf gegenüberstehen.
Man könnte auch sagen: die von der Wohlstandsgesellschaft
ausgeschlossenen sind vergiftet und todgefallen von Anfang an.
Für sie gibt es keine Rettung mehr.
Wenn am Ende Gandalf zu einer letzten Reise aufruft, dann ist
das keine Magie, sondern plumpe Geschichtsmetaphysik und
Sicherheitsheuchelei. Gerade in seiner Person ist die längst
vergangene Kraft der Filmindustrie vereint, die noch einmal
die ganze Herrlichkeit der Verpuppung der ‚richtigen’ Männer
als Ultraanachronismus ins Leben zurückbeordern will, so als
ob sie noch den Boden von historischen Realitäten unter den
Füßen hätte.

Fazit: Hier schließt sich der Ring-Kreis schlussendlich.
Sein plakativer Entwurf ist der eines kleinbürgerlichen Glücks
mit übertragener Schrebergartenidylle. Die Mythen-Verkitschung
Tolkiens mit seiner Zwangsmoral ist ein Beispiel dafür, wie sich
das Bildergetriebe im Leerlauf drehen kann, und die Macher auch
noch Freude empfinden, wenn vor aller Augen ein Feuerwerk
aus Effekten aufsteigt um dann restlos zu verglühen. Der Beifall
ist ihnen gewiss. Die gedrillten Krieger, die nun wieder
Zivilisten geworden sind, und die im mattweißen Licht dafür
mit mehr als fragwürdigen Tugenden belohnt werden, haben
das vorzivilisatorische Grauen durch die originäre Barbarei
ersetzt. Am Vorabend neuer kriegerischer Auseinandersetzungen
auf der Welt, steht der „Herr der Ringe“ für die mörderische
Irrationalität des modernen Staates.
Doch es kommt die Zeit, wo dieser zeitgenössische Edelkitsch,
unterlegt mit der Ideologie und den Denkmustern der
Warengesellschaft, in den Archiven verstauben wird.
Dietmar Kesten 19.12.03 13:11

Beitrag verschoben Dietmar Kesten 26.12.03 15:28
Beitrag verschoben Dietmar Kesten 26.12.03 15:26
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Stefan Amolsch 23.12.03 18:39
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Dietmar Kesten 24.12.03 11:10

(9/10)
Hey Dudes,
Wunderbarer Film!!
Nur die Schlussszene im Auenland wurde nicht verfilmt *schade*
Und es ist voll unkrass, dass die Pfade der Toten nicht richtig gezeigt worden. Aber ansonsten ist der Film meggga!
Galadriel 17.12.03 17:24


Die Fantasy ist tot, es lebe die Fantasy!!! :-)
9.12.03 17:15


(10/10)
Der Heer der Ringe ist Super bessere Filme gibts nicht
besonders die Schlachten sind sehr gut oder die Charakteren Z.b Aragon,Faramier,Legolas,Frodo,Sam,Merin,Pipien,Gandalf,Gimlie,Boromierund Arwen sind perfecte Charakteren
Wer auch der meinung ist kann mir eine e-mail schicken
meine e-mail Adreese ist www.Christian.com
Christian Vack 6.12.03 15:26

(10/10)
Ich finde den Film super vor allen (Legolas & Aragon)
Peter Jackson macht seine Sache gut!:-)
Ich frühe mich schon auf den letzten Film.
Juli 2.12.03 11:09


Hy Leute,

hat jemand von euch das spiel der herr der ringe die rückkehr des Königs schon durchgespielt, kann er mir bitte sagen wie ich mit dem Kattapult, diesen scheiss turm platt machen kann? Oder wie ich das kataopult drehen kann? >Kann ich es überhaupr drehen?

Bitte um schnelle antwort ich komme hier nicht weiter :-)

DANKE!
LamagraNocte 27.11.03 08:41



die letzte schlacht um mittelerde beginnt in ein paar tagen...und wir sitzen in der ersten reihe....selten habe ich mich auf einen film so gefreut wie auf herr der ringe...schade das es keinen 4,5,6 teil gibt...
werner 26.11.03 12:32

(10/10)
Der Film wird der beste sein der je mals in Kinos gelaufen ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Anduril 8.11.03 21:39


Der Herr derRinge ist ein wundervoller Fantasiefilm
Merle 7.11.03 18:04

(10/10)
der geilste film der jemals gemacht wurde !!!
uruviel telemnar 16.10.03 15:22


Kommentare geschlossen






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